Maashof in Fischlaken

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege, Denkmalpflege
Gemeinde(n): Essen (Nordrhein-Westfalen)
Kreis(e): Essen (Nordrhein-Westfalen)
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
  • Fachwerkgebäude des Maashofes in Essen-Fischlaken (1988)

    Fachwerkgebäude des Maashofes in Essen-Fischlaken (1988)

    Copyright-Hinweis:
    Stadt Essen
    Medientyp:
    Bild
    Anklicken öffnet eine größere Vorschau in Galerieansicht
  • Denkmallistenblatt der Stadt Essen für die Hofanlage "Maashof" in Essen

    Denkmallistenblatt der Stadt Essen für die Hofanlage "Maashof" in Essen

    Copyright-Hinweis:
    Stadt Essen
    Medientyp:
    Dokument
    Anklicken öffnet eine größere Vorschau in Galerieansicht
Seinen Ursprung hat der Maashof im 15. Jahrhundert, zu mindestens wird er erstmalig 1450 als Besitzung der Abtei Werden urkundlich genannt. Seit 1822 ist er laut Familienchronik im Besitz der Familie Maas.
Heute als großer Reiterhof genutzt, war er auch früher schon Pferdezuchtbetrieb für Zechen-, Kutsch- und Militärpferde. Großabnehmer war u.a. die nahegelegene Zeche Pörtingsiepen. An diese Tradition knüpft der Hof mit seinem heutigen Reitstall seit 1970 wieder an.

Das zweigeschossige Fachwerkhaus des Hofes aus dem 18. Jahrhundert steht unter Denkmalschutz. Es ist an einer Giebelseite blechbehangen, an der zweiten ist ein zweigeschossiges, niederes, offensichtlich älteres Fachwerkhaus angebaut, da alle Ständer durch beide Geschosse reichen. Die Eingangstraufseite fällt durch die in den Brüstungsfeldern des Obergeschosses gleichmäßig aufgereihten geschwungenen Andreaskreuze auf. Der Eingang ist erneuert, seitlich davon wurde ein großes Panoramafenster eingebrochen, alle übrigen Fenster wirken trotz ihrer Originalgröße erneuert. An der Rückseite besteht der jüngere Teil aus Backstein, der ältere aus Fachwerk mit einem massiven Anbau unter abgeschlepptem Dach. Der ehemalige, angebaute Wirtschaftstrakt ist heute umgebaut, hat eine große Einfahrt. Zu diesem Anwesen gehören weitere große, teilweise stark veränderte Bruchsteinwirtschaftsgebäude des 19. Jahrhunderts.

Das Fachwerkgebäude des Maashofes in Fischlaken ist ein eingetragenes Baudenkmal (Denkmalliste Essen, laufende Nr. 891, Eintragungstext siehe PDF-Datei in der Mediengalerie).

(Karl-Heinz Buchholz, LVR-Abteilung Kulturlandschaftspflege, 2017)

Internet
maashof.de: Homepage des Maashofes (abgerufen: 27.07.2017)

Maashof in Fischlaken

Schlagwörter
Straße / Hausnummer
Maasstraße 13
Ort
45239 Essen - Fischlaken
Gesetzlich geschütztes Kulturdenkmal
Ortsfestes Denkmal gem. § 3 DSchG NW
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege, Denkmalpflege
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Geländebegehung/-kartierung, Archivauswertung
Historischer Zeitraum
Beginn 1700 bis 1799
Koordinate WGS84
51° 23′ 39,07″ N, 7° 02′ 4,97″ O / 51.39419°, 7.03471°
Koordinate UTM
32U 363274.32 5695494.08
Koordinate Gauss/Krüger
2572059.51 5696008.68

Empfohlene Zitierweise

Urheberrechtlicher Hinweis
Der hier präsentierte Inhalt ist urheberrechtlich geschützt. Die angezeigten Medien unterliegen möglicherweise zusätzlichen urheberrechtlichen Bedingungen, die an diesen ausgewiesen sind.
Empfohlene Zitierweise
„Maashof in Fischlaken”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/P-KHB-20080807-0041 (Abgerufen: 14. Dezember 2017)
Seitenanfang