Burgwüstung in der Flur „Altenberg“ bei Wollenberg

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Archäologie
Gemeinde(n): Hellenthal
Kreis(e): Euskirchen
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
  • Burgwüstung "Altenberg" bei Hellenthal-Wollenberg (2008)

    Burgwüstung "Altenberg" bei Hellenthal-Wollenberg (2008)

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  • Burgwüstung "Altenberg" bei Hellenthal-Wollenberg (2008)

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  • Burgwüstung "Altenberg" bei Hellenthal-Wollenberg (2008)

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  • Burgwüstung "Altenberg" bei Hellenthal-Wollenberg (2006)

    Burgwüstung "Altenberg" bei Hellenthal-Wollenberg (2006)

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  • Burgwüstung "Altenberg" bei Hellenthal-Wollenberg (2006)

    Burgwüstung "Altenberg" bei Hellenthal-Wollenberg (2006)

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    Burgwüstung "Altenberg" bei Hellenthal-Wollenberg (2006)

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    Burgwüstung "Altenberg" bei Hellenthal-Wollenberg (2008)

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Schon der Flurname „Altenberg“ weist westlich von Wollenberg auf eine ehemalige Burganlage hin. Auf einem schmalen Bergrücken zwischen zwei Bächen liegen die Reste einer so genannten Abschnittsbefestigung: Auf drei Seiten bieten die steilen Hänge des Bergsporns natürlichen Schutz, im Nordosten wird der Zugang über den Bergrücken durch einen tiefen Graben abgeschnitten.

Die Burganlage
Die Abschnittsbefestigung befindet sich etwa einen Kilometer nordöstlich von Reifferscheid in einem Seitental des Reifferscheider Baches. Die nach Südwesten ausgerichtete, an den Seiten steil abfallende Nase des Bergrückens (Bergsporn) bot sich für den Bau einer Befestigung geradezu an.

Als künstlicher Geländeeingriff ist ein so genannter Halsgraben, der die Anlage im Nordosten vom Bergrücken trennt, auch heute noch deutlich wahrzunehmen. Die Sohle dieses Grabens liegt knapp zehn Meter unterhalb des im Südwesten anschließenden höchsten Punktes der Befestigung (495 Meter über NN). Dieser ist durch Aufschüttung hügelartig gestaltet. Er geht in einen Wall über, der die ca. 70 Meter lange Anlage im Süden und Westen noch deutlich sichtbar begrenzt. Das eingeschlossene, leicht abschüssige Plateau im Inneren scheint künstlich aus der Bergkuppe herausgearbeitet worden zu sein.

Zugehauene Mauersteine sind über das ganze Gelände verteilt. Am südwestlichen Ende der Anlage haben sich Reste der Ringmauer erhalten. Im Norden am Fuß der hügelartigen Aufschüttung ragen Mauerreste eines etwa 15 Meter langen Steinbaus aus dem Hang.
Der Zugang zur Burg ist nicht sicher zu bestimmen. Die heutige Geländeform spricht für einen Weg, der von Süden kommend um die Anlage herum führte und sich an der Nordflanke hochzog.

Da weder historische Nachrichten zu dieser Anlage überliefert sind noch archäologische Ausgrabungen auf dem Gelände stattgefunden haben, sind ihre genaue Datierung und Bauweise unbekannt. Einzelne Fundstücke, die hier bei Waldarbeiten gefunden wurden, weisen in das Hochmittelalter. Die relativ kleine Größe dieser Abschnittsbefestigung spricht für eine private Adelsburg. Es könnte sich um eine Vorgängeranlage der Burg Reifferscheid handeln. Denkbar ist aber auch, dass hier eine bereits im Hochmittelalter untergegangene Adelsfamilie ihren Sitz hatte.

Die Burgwüstung ist eingetragenes Bodendenkmal (LVR-ABR EU 65).

Die Burg bei Wollenberg ist Bodendenkmal der ArchaeoRegion Nordeifel (Nr. 10).

(LVR-Amt für Bodendenkmalpflege im Rheinland, 2013)

Burgwüstung in der Flur „Altenberg“ bei Wollenberg

Schlagwörter
Gesetzlich geschütztes Kulturdenkmal
Ortsfestes Bodendenkmal gem. § 3 DSchG NW
Fachsicht(en)
Archäologie
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Geländebegehung/-kartierung
Historischer Zeitraum
Beginn 1100 bis 1200, Ende 1200 bis 1250
Koordinate WGS84
50° 29′ 4,46″ N, 6° 28′ 37,08″ O / 50.48457°, 6.47697°
Koordinate UTM
32U 321016.49 5595550.9
Koordinate Gauss/Krüger
2533895.59 5594417.74

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„Burgwüstung in der Flur „Altenberg“ bei Wollenberg”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/O-UM-20130327-0010 (Abgerufen: 19. August 2018)
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