Seit 1894 bestand die Straßenbahnverbindung zwischen der Essener Innenstadt und Rüttenscheid bis Alfredusbad. Am 8. Mai 1897 wurde die Strecke Bredeney verlängert. Die Endstation lag bei dem Ausflugslokal und der Vergnügungsstätte „Ruhrstein“. Von hier aus bot sich ein herrlicher Blick zur Villa Hügel und ins Ruhrtal. In der Umgebung entwickelte sich die Landhauskolonie Ruhrstein, eine Gründung des Bauunternehmers A. Diehl und des Baurates A. Philippi. Zur besseren verkehrlichen Erschließung wurde die Straßenbahn bis hierher verlängert. Nach Bredeney verkehrte die rote Linie.
Mit dem Bau der Gleisschleife Bredeney wurde die Strecke zum Ruhrstein am 23. Dezember 1911 stillgelegt.
(Claus Weber, LVR-Redaktion KuLaDig, 2010)
Literatur
Binder, Sven; Giesen, Klaus; Nyga, Wolfgang (2018)
Von 1 bis Z. Die Liniengeschichte der Straßenbahnen in Essen. S. 26, Essen.
Essener Verkehrs-AG (Hrsg.) (1996)
Hundert Jahre in Essen auf Draht - Die Straßenbahn. S. 103-105, Essen.
Höltge, Dieter (1994)
Ruhrgebiet. Von Dortmund bis Duisburg. (Straßen- und Stadtbahnen in Deutschland, Band 4.) S. 231-305, Freiburg.
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