Römerkastell in Boppard

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege, Landeskunde
Gemeinde(n): Boppard
Kreis(e): Rhein-Hunsrück-Kreis
Bundesland: Rheinland-Pfalz
  • Teil des Römerkastells in Boppard (2014). Zu sehen sind zum Teil rekonstruierte Mauern der Befestigungsanlage.

    Teil des Römerkastells in Boppard (2014). Zu sehen sind zum Teil rekonstruierte Mauern der Befestigungsanlage.

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  • Ein zum Teil erhaltener Rundturm des Römerkastells in Boppard am Rhein (2014)

    Ein zum Teil erhaltener Rundturm des Römerkastells in Boppard am Rhein (2014)

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  • Informationstafel zum Römerkastell Boppard (2014)

    Informationstafel zum Römerkastell Boppard (2014)

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  • Mauerkomplex des Römerkastells Boppard (2014)

    Mauerkomplex des Römerkastells Boppard (2014)

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  • Informationstafel zum sogenannten Sandtor im Osten der Stadt Boppard (2014)

    Informationstafel zum sogenannten Sandtor im Osten der Stadt Boppard (2014)

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  • Das Sandtor im Osten der Stadt Boppard an der Rheinpromenade (2014)

    Das Sandtor im Osten der Stadt Boppard an der Rheinpromenade (2014)

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  • Der Eingang zum Römerkastell in Boppard am Rhein (2014)

    Der Eingang zum Römerkastell in Boppard am Rhein (2014)

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  • Teil des Römerkastells in Boppard am Rhein mit erhaltenen und rekonstruierten Mauern (2014)

    Teil des Römerkastells in Boppard am Rhein mit erhaltenen und rekonstruierten Mauern (2014)

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  • Inschriftentafel zu einem Rundturm des Römerkastells Boppard (2014)

    Inschriftentafel zu einem Rundturm des Römerkastells Boppard (2014)

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Geschichte
Im 3. Jahrhundert n. Chr. wurde ein rechteckiges Römerkastell in Boppard am Rhein angelegt. Es war 308 Meter lang und 154 Meter breit. Dessen Bezeichnung lautete „Bodobrica Romana“, woraus sich der heutige Name der Stadt ableitete. Überreste des damaligen Kastells sind auch heute noch sichtbar: Inmitten der Bopparder Altstadt befindet sich die Stadtmauer, welche als die besterhaltene Festungsmauer Deutschlands gilt.

Die Mauern der Befestigung waren circa 3 Meter dick und insgesamt wurden 27 Türme errichtet. Ursprünglich befanden sich Häuser für Besatzungsmitglieder im Inneren des Kastells.

Ausgrabungen
Für das Militär war ein Bad vorgesehen, welches in den 1960er Jahren am Standort der heutigen Pfarrkirche St. Severus ausgegraben wurde. Funde von römischen Münzen datieren den Bau des Kastellbads auf etwa 355 n. Chr. Mitte bis Ende des 20. Jahrhunderts gelang es, den gesamten Verlauf der Kastellmauer zu rekonstruieren und teilweise freizulegen, was bedeutet, dass etwa 100 m Mauer und vier Türme sichtbar gemacht werden konnten.

(Lisa Fertek, Universität Koblenz-Landau, 2014)

Quelle
Informationstafeln vor Ort

Literatur

Fromm, Heinz-Joachim (2006)
Exkursion in das römische und mittelalterliche Boppard. In: Graafen, Rainer / König, Dieter (Hrsg.): Das Rheinische Schiefergebirge in den Exkursionsgebieten Eifel, Hunsrück, Mittelrheinisches Becken, Oberes Mittelrheintal, Westerwald und Taunus. Festschrift für Nordwin Beck zum 65. Geburtstag, (Schriften des Arbeitskreises Landes- und Volkskunde, Band 5.) Koblenz.

Römerkastell in Boppard

Schlagwörter
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege, Landeskunde
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Geländebegehung/-kartierung, mündliche Hinweise Ortsansässiger, Ortskundiger, Literaturauswertung
Historischer Zeitraum
Beginn 200 bis 400
Koordinate WGS84
50° 13′ 51,75″ N, 7° 35′ 29,1″ O / 50.23104°, 7.59142°
Koordinate UTM
32U 399537.39 5565268.61
Koordinate Gauss/Krüger
3399572.33 5567055.08

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„Römerkastell in Boppard”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/O-83201-20140107-6 (Abgerufen: 19. November 2018)
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