Katholische Klosterkirche Sankt Johannis der Täufer Niederlahnstein

Johanniskirche, Johanneskirche

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege, Landeskunde
Gemeinde(n): Lahnstein
Kreis(e): Rhein-Lahn-Kreis
Bundesland: Rheinland-Pfalz
  • Katholische Klosterkirche Sankt Johannis der Täufer in Niederlahnstein (2008)

    Katholische Klosterkirche Sankt Johannis der Täufer in Niederlahnstein (2008)

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  • Katholische Klosterkirche Sankt Johannis der Täufer in Niederlahnstein (2008)

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  • Turm der Katholischen Klosterkirche Sankt Johannis der Täufer in Niederlahnstein (2008)

    Turm der Katholischen Klosterkirche Sankt Johannis der Täufer in Niederlahnstein (2008)

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  • Katholische Klosterkirche Sankt Johannis der Täufer in Niederlahnstein (2008)

    Katholische Klosterkirche Sankt Johannis der Täufer in Niederlahnstein (2008)

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  • Innenraum der katholischen Klosterkirche Sankt Johannis der Täufer in Niederlahnstein (2008)

    Innenraum der katholischen Klosterkirche Sankt Johannis der Täufer in Niederlahnstein (2008)

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Die Katholische Klosterkirche Sankt Johannis der Täufer, die dem Bistum Limburg angehört, galt unter anderem als Vorbild der Liebfrauenkirche in Koblenz. Die spätromanische Basilika wurde nach dem Dreißigjährigen Krieg im Barock-Stil neu gestaltet, nachdem sie während des Krieges schwere Schäden erlitten hat. 1794 brannte die einstige Pfarrkirche mit hölzerner Innenausstattung nieder und blieb knapp 60 Jahre als Ruine bestehen. Anschließend wurde sie als flachgedeckte vierjochige Pfeilerbasilika mit sparsamem Schmuck erneut aufgebaut. Die romanische Basilika wurde mit einem zusätzlichen Emporengeschoss versehen, was als untypisch für ein solches Bauwerk gilt.

Das Kirchenschiff, der Chor sowie die drei untersten Geschosse des Turmes stammen noch aus dem 12. Jahrhundert. Der ursprüngliche vierte Turm stürzte 1884 als Folge des Brandes komplett ein. Das Turmdachwerk der erhalten gebliebenen Türme ist heute das älteste am Mittelrhein.
1906 wurde die Kirche Klosterkirche und demzufolge in den Bau einer Klosteranlage (Johanneskloster) integriert. In den Jahren 1940-1942, 1960-1962 sowie 1996-2005 fand jeweils eine vollständige Restaurierung der Kirche statt. Die Kirche ist seit 2002 Teil des UNESCO-Weltkulturerbes Oberes Mittelrheintal und gilt als geschütztes Kulturdenkmal nach dem Denkmalschutzgesetz.

(Nina Pfeiffer, Universität Koblenz-Landau, 2014)

Internet:
kirche-mittelrheintal.de: Klosterkirche Johannes der Täufer (Abgerufen: 05.01.2014)
de.wikipedia.org: Johanniskirche Lahnstein (Abgerufen: 05.01.2014)
regionalgeschichte.net: Sankt Johannes (Abgerufen: 05.01.2014)

Literatur

Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz (Hrsg.) (2013)
Nachrichtliches Verzeichnis der Kulturdenkmäler, Rhein-Lahn-Kreis (Denkmalverzeichnis Rhein-Lahn-Kreis vom 22. April 2013). Koblenz. Online verfügbar: http://denkmallisten.gdke-rlp.de/Rhein-Lahn-Kreis.pdf, abgerufen am 05.01.2014

Katholische Klosterkirche Sankt Johannis der Täufer Niederlahnstein

Schlagwörter
Straße / Hausnummer
Johannesstraße
Ort
56112 Lahnstein - Niederlahnstein
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege, Landeskunde
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Literaturauswertung, Geländebegehung/-kartierung, Fernerkundung
Historischer Zeitraum
Beginn 1130 bis 1136
Koordinate WGS84
50° 18′ 35,85″ N, 7° 35′ 44,14″ O / 50.30996°, 7.59559°
Koordinate UTM
32U 400000.81 5574037.41
Koordinate Gauss/Krüger
3400035.94 5575827.34

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„Katholische Klosterkirche Sankt Johannis der Täufer Niederlahnstein”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/O-83177-20140107-8 (Abgerufen: 15. November 2018)
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