Katholische Allerheiligenkapelle in Niederlahnstein

Kapelle auf dem Allerheiligenberg

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege, Landeskunde
Gemeinde(n): Lahnstein
Kreis(e): Rhein-Lahn-Kreis
Bundesland: Rheinland-Pfalz
  • Die katholische Allerheiligenkapelle auf dem Allerheiligenberg in Niederlahnstein von Südwesten aus gesehen (2008)

    Die katholische Allerheiligenkapelle auf dem Allerheiligenberg in Niederlahnstein von Südwesten aus gesehen (2008)

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  • Die katholische Allerheiligenkapelle auf dem Allerheiligenberg in Niederlahnstein von Nordosten aus gesehen (2008)

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  • Innenraum der katholischen Allerheiligenkapelle auf dem Allerheiligenberg in Niederlahnstein (2008)

    Innenraum der katholischen Allerheiligenkapelle auf dem Allerheiligenberg in Niederlahnstein (2008)

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  • Die katholische Allerheiligenkapelle auf dem Allerheiligenberg in Niederlahnstein von Norden aus gesehen (2008) mit einem Bildstock im Vordergrund

    Die katholische Allerheiligenkapelle auf dem Allerheiligenberg in Niederlahnstein von Norden aus gesehen (2008) mit einem Bildstock im Vordergrund

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  • Die katholische Allerheiligenkapelle auf dem Allerheiligenberg in Niederlahnstein (2008)

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Bereits 1671 wurde an diesem Standort eine Kapelle „zu Ehren der allerheiligsten Dreifaltigkeit, der Muttergottes und aller Heiligen“ erbaut. Dies liefert den Ursprung des Namens „Allerheiligenberg“, der sich innerhalb kurzer Zeit zum Wallfahrtsort entwickelt hat.

Das Gedenken an die Gefallenen des deutsch-französischen Krieges in den Jahren 1870/71 begründet die Idee eines Kirchenbaus an dieser Stelle. Der im spätneugotischen Stil errichteten Allerheiligenkapelle liegen die Pläne des Freiburger Architekten Max Meckel zugrunde. Zahlreiche christliche Darstellungen schmücken die Kirche unter anderem von innen. Des Weiteren sind im Inneren der Kirche ein Rosenkranzaltar sowie ein Kriegergedächtnisaltar zu finden. Ein Gnadenbild der Madonna im Rosenkranz stellt die letzte Station des Wallfahrtsweges dar. 1919 wurde von der Missionsgesellschaft der Oblaten der makellosen Jungfrau Maria auf dem Allerheiligenberg ein Kloster erbaut. Die alte Kapelle wurde von der Ordensgemeinschaft seitdem als Klosterkapelle genutzt, bis das Kloster 2012 aufgegeben wurde. Ende des 20. Jahrhunderts fand eine umfassende Renovierung statt. Die Betreuung der Allerheiligenkapelle übernimmt heute die Pfarrei Lahnstein. Der hier entlang laufende Rheinsteig stellt heutzutage den neuen Wanderweg dar. Die Katholische Allerheiligenkapelle ist seit 2002 Teil des UNESCO-Welterbes Oberes Mittelrheintal.

(Nina Pfeiffer, Universität Koblenz-Landau, 2014)

Internet:
de.wikipedia.org: Allerheiligenbergkapelle (Abgerufen: 05.01.2014)

Literatur

Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz (Hrsg.) (2013)
Nachrichtliches Verzeichnis der Kulturdenkmäler, Rhein-Lahn-Kreis (Denkmalverzeichnis Rhein-Lahn-Kreis vom 22. April 2013). Koblenz. Online verfügbar: http://denkmallisten.gdke-rlp.de/Rhein-Lahn-Kreis.pdf, abgerufen am 05.01.2014

Katholische Allerheiligenkapelle in Niederlahnstein

Schlagwörter
Ort
Lahnstein - Niederlahnstein
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege, Landeskunde
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Literaturauswertung, Geländebegehung/-kartierung, Fernerkundung
Historischer Zeitraum
Beginn 1895 bis 1901
Koordinate WGS84
50° 18′ 44,75″ N, 7° 37′ 5,61″ O / 50.31243°, 7.61822°
Koordinate UTM
32U 401617.2 5574282.26
Koordinate Gauss/Krüger
3401652.97 5576072.29

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„Katholische Allerheiligenkapelle in Niederlahnstein”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/O-83175-20140107-7 (Abgerufen: 21. November 2018)
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