Großer Wolfsstein in Bad Marienberg (Westerwaldkreis)

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege
Gemeinde(n): Bad Marienberg (Westerwald), Bölsberg, Kirburg
Kreis(e): Westerwaldkreis
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Der Obere und Hohe Westerwald bilden neben der Hocheifel und dem Siebengebirge das dritte rheinische Vulkanfeld aus dem tertiärzeitlichen Ausbruchzyklus, der mehrere Millionen Jahre andauerte. Im Hohen Westerwald deckten basaltische Magmen weite Teile der Hochfläche mit einer bis zu 100 Meter mächtigen Lavadecke zu. Stellenweise erstarrten diese Laven zu den bekannten fünf- bis siebenseitigen Basaltsäulen, die sich senkrecht zur Abkühlungsfläche bildeten. Fallweise, wie bei den Wolfssteinen, entstanden in Gängen und Klüften auch gröbere Komplexe, die nach erosiver Abtragung ihrer weniger widerstandsfähigen Umgebung gleichsam als Basaltriffe verblieben.

Der Große Wolfsstein nordwestlich von Bad Marienberg steht über den Wolfssteinrücken mit dem Kleinen Wolfsstein in Verbindung. Nach einer urkundlichen Erwähnung als „Drutgeresstein“ mag diese auffällige Landmarke in keltischer Zeit als Opferstätte gedient haben.

(Rheinischer Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz, 2002)

Literatur

Rheinischer Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz e.V. (Hrsg.) (2002)
Rheinland: Denkmal, Landschaft, Natur - 2003 (Jahreskalender 2003, 33. Jahrgang). Köln.

Großer Wolfsstein in Bad Marienberg (Westerwaldkreis)

Schlagwörter
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Literaturauswertung
Koordinate WGS84
50° 39′ 41,95″ N, 7° 56′ 15,9″ O / 50.66165°, 7.93775°
Koordinate UTM
32U 424922.41 5612738.94
Koordinate Gauss/Krüger
3424967.15 5614544.28

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„Großer Wolfsstein in Bad Marienberg (Westerwaldkreis)”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/O-54164-20120917-5 (Abgerufen: 27. Mai 2018)
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