Auf den historischen Karten der Preußischen Neuaufnahme (1891-1912) findet sich der Friedhof als „Bgr. Pl.“ ausgewiesen (vgl. Kartenansicht).
Heute sind noch 22 Grabsteine auf der 1.160 Quadratmeter einnehmenden Fläche erhalten.
„Infolge von Verwüstungen während der NS-Zeit sind zahlreiche Grabsteine verloren gegangen. 1969 ist der Friedhof erneut geschändet worden. Nach Nachforschungen von Mitarbeitern des Leverkusener Stadtarchivs wurde 1991 auf dem Friedhof eine steinerne Stele aufgestellt, die die Namen der dort Bestatteten aufführt, soweit sie bis dahin bekannt waren.“ (www.uni-heidelberg.de)
Im Jahr 1968 ließ die Stadt Leverkusen einen Gedenkstein auf dem Friedhof aufstellen. Die in Versalien gehaltene Inschrift lautet:
„Zum Gedenken an die jüdischen Bürger unserer Stadt, die in der NS-Zeit 1933 – 1945 ihr Leben verloren.“ (vgl. davidsternleverkusen.de, im dortigen Text irrtümlich endend auf „... ihr Leben ließen.“)
Seit 2006 ist der jüdische Friedhof wieder eröffnet (ebd.).
Baudenkmal
Mit der am 13. Juli 1999 erfolgten Eintragung in die Denkmalliste wurde der Jüdische Friedhof als Baudenkmal unter Schutz gestellt (UDB-Nr. A 298).
(Franz-Josef Knöchel, LVR-Redaktion KuLaDig, 2011/2026)
Internet
de.wikipedia.org: Liste der Baudenkmäler in Leverkusen (abgerufen 23.04.2026)
davidsternleverkusen.de: Verein Davidstern e.V., Leverkusen (abgerufen 23.04.2026)
www.uni-heidelberg.de, Projekt: Jüdische Friedhöfe in Deutschland (abgerufen 27.06.2011, Inhalt nicht mehr verfügbar 29.04.2021)