Neuer Jüdischer Friedhof Reeser Straße

Judenfriedhof an der damaligen Kalkarer Straße

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege, Landeskunde
Gemeinde(n): Goch
Kreis(e): Kleve (Nordrhein-Westfalen)
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
  • Segnende Priesterhände als Detail eines Grabsteins auf dem neuen jüdischen Friedhof in Goch (2016).

    Segnende Priesterhände als Detail eines Grabsteins auf dem neuen jüdischen Friedhof in Goch (2016).

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  • Eine Biene als Detail auf einem Grabstein auf dem neuen jüdischen Friedhof in Goch (2016).

    Eine Biene als Detail auf einem Grabstein auf dem neuen jüdischen Friedhof in Goch (2016).

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  • Gesamtansicht des neuen Judenfriedhofs in Goch (2016).

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  • Der Grab- und Gedenkstein der Familie Valk auf dem neuen jüdischen Friedhof in Goch (2016).

    Der Grab- und Gedenkstein der Familie Valk auf dem neuen jüdischen Friedhof in Goch (2016).

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  • Blick durch den geöffneten Eingang auf den neuen jüdischen Friedhof in Goch (2016).

    Blick durch den geöffneten Eingang auf den neuen jüdischen Friedhof in Goch (2016).

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  • Gesamtansicht des neuen Judenfriedhofs in Goch (2016)

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  • Gesamtansicht des neuen Judenfriedhofs in Goch (2016).

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  • Gesamtansicht des neuen Judenfriedhofs in Goch (2016).

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  • Gesamtansicht des neuen Judenfriedhofs in der heutigen Reeser Straße in Goch (2016).

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  • Grab- und Gedenksteine der Familie Valk auf dem neuen jüdischen Friedhof in Goch verweisen möglicherweise auf dortige Bestattungen 1975 oder 1993 (Aufnahme 2016).

    Grab- und Gedenksteine der Familie Valk auf dem neuen jüdischen Friedhof in Goch verweisen möglicherweise auf dortige Bestattungen 1975 oder 1993 (Aufnahme 2016).

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  • Der kleine Grab- oder Gedenkstein für Paul Sternfeld auf dem neuen Judenfriedhof in Goch verweist möglicherweise auf eine dortige Bestattung im Jahr 1975 (Aufnahme 2016).

    Der kleine Grab- oder Gedenkstein für Paul Sternfeld auf dem neuen Judenfriedhof in Goch verweist möglicherweise auf eine dortige Bestattung im Jahr 1975 (Aufnahme 2016).

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  • Grabsteine auf dem neuen jüdischen Friedhof in Goch (2016).

    Grabsteine auf dem neuen jüdischen Friedhof in Goch (2016).

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  • Grabsteine auf dem neuen Judenfriedhof in Goch (2016).

    Grabsteine auf dem neuen Judenfriedhof in Goch (2016).

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  • Grabsteine auf dem neuen Judenfriedhof in Goch (2016).

    Grabsteine auf dem neuen Judenfriedhof in Goch (2016).

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  • Blick durch den geöffneten Eingang auf den neuen jüdischen Friedhof in der heutigen Reeser Straße in Goch (2016).

    Blick durch den geöffneten Eingang auf den neuen jüdischen Friedhof in der heutigen Reeser Straße in Goch (2016).

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  • Soldatengrabsteine von Gefallenen des Ersten Weltkriegs auf dem neuen Judenfriedhof in Goch (2016).

    Soldatengrabsteine von Gefallenen des Ersten Weltkriegs auf dem neuen Judenfriedhof in Goch (2016).

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  • Grabsteine auf dem neuen jüdischen Friedhof in Goch (2016).

    Grabsteine auf dem neuen jüdischen Friedhof in Goch (2016).

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  • Soldatengrabsteine von Gefallenen des Ersten Weltkriegs auf dem neuen Judenfriedhof in Goch (2016).

    Soldatengrabsteine von Gefallenen des Ersten Weltkriegs auf dem neuen Judenfriedhof in Goch (2016).

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Die jüdische Gemeinde in Goch seit dem frühen 19. Jahrhundert:
Eine Gemeinde ist in Goch bereits im 16. Jahrhundert nachweisbar. Im 19. Jahrhundert gehörte Goch zum Synagogenbezirk Kleve.
Gemeindegröße um 1815: 147 (1800) / 168 (1825), um 1880: 137 (1885), 1932: 65 / 75 (1932), 2006: –.
Bethaus / Synagoge: Eine Synagoge ist erstmals 1724 dokumentiert. 1812 konnte ein Neubau eingeweiht werden; das Gebäude wurde 1862 und 1912 grundlegend renoviert. 1938 wurde die Synagoge durch Brandstiftung zerstört. Heute befindet sich auf dem Gelände ein Parkplatz (vorstehende Angaben nach Reuter 2007).

Jüdische Friedhöfe in Goch
Ein erster jüdischer Friedhof wurde nach 1800 geschlossen, der älteste Friedhof „Hinter der Mauer“ wurde vermutlich vom 16. bis ins 19. Jahrhundert belegt. Zwei weitere Begräbnisplätze wurden 1822 in der Kalkarer Straße und 1901 in der damaligen Kalkarer Straße (heute Reeser Straße) angelegt.

Der heute am Rande eines jüngeren Wohngebiets in der Reeser Straße liegende neue Jüdische Friedhof wurde von 1901 bis 1962 belegt (uni-heidelberg.de). Steine mit jüngeren Todesdaten lassen jedoch die Vermutung zu, dass hier nochmals 1975 oder 1993 beerdigt wurde – möglicherweise handelt es sich aber auch um Gedenksteine für an anderem Ort bestattete Verstorbene.
Der offen zugängliche Judenfriedhof ist von einem Zaun und Hecken umgeben und wirkt sehr gepflegt (Ortsbesuch am 20.04.2016). Insgesamt lassen sich hier 82 Grabsteine zählen, darunter vier Soldatengrabsteine von jüdischen Gefallenen des Ersten Weltkriegs (uni-heidelberg.de nennt hingegen eine Gesamtzahl von 86 Grabsteinen).

Auf dem Grab- und Gedenkstein der Familie Valk wird an das jüdische Mädchen Magdalena „Leni“ Valk aus Goch erinnert, die 1939 von ihrer Familie zum Schutz vor den Nationalsozialisten zu Verwandten nach Holland geschickt wurde. Von dort wurde Leni 1943 zunächst ins niederländische Lager Westerbroek deportiert und nur wenig später in das polnische Vernichtungslager Sobibor. Hier wurde das neunjährige Kind von den Nationalsozialisten ermordet (goch.de).

(LVR-Redaktion KuLaDig, 2011/2016)

Internet
www.uni-heidelberg.de, Projekt: Jüdische Friedhöfe in Deutschland, „Goch (Neuer Friedhof)“ (abgerufen 20.06.2011, 03.05.2016)
goch.de: Gocher Persönlichkeiten, Biographie von Magdalena „Leni“ Valk, 28.09.1933-21.05.1943 (abgerufen 29.04.2016)

Literatur

Pracht-Jörns, Elfi (2000)
Jüdisches Kulturerbe in Nordrhein-Westfalen, Teil II: Regierungsbezirk Düsseldorf. (Beiträge zu den Bau- und Kunstdenkmälern im Rheinland 34.2.) S. 327-335, Köln.
Reuter, Ursula (2007)
Jüdische Gemeinden vom frühen 19. bis zum Beginn des 21. Jahrhunderts. (Geschichtlicher Atlas der Rheinlande, VIII.8.) S. 44, Bonn.

Neuer Jüdischer Friedhof Reeser Straße

Schlagwörter
Straße / Hausnummer
Reeser Straße
Ort
47574 Goch
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege, Landeskunde
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Literaturauswertung
Historischer Zeitraum
Beginn 1901
Koordinate WGS84
51° 40′ 54,55″ N, 6° 10′ 29,37″ O / 51.68182°, 6.17482°
Koordinate UTM
32U 304696.35 5729429.38
Koordinate Gauss/Krüger
2512134.73 5727515.71

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„Neuer Jüdischer Friedhof Reeser Straße”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/O-12332-20110620-20 (Abgerufen: 23. September 2017)
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