Quelle an der Hüttermühle in Kranenbruch

Sprönk

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege, Landeskunde
Gemeinde(n): Schwalmtal (Nordrhein-Westfalen)
Kreis(e): Viersen
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Hinter dem Gebäude der ehemaligen Hüttermühle im Ortsteil Kranenbruch lag eine Quelle, die allgemein „Sprönk“ genannt wurde. Nach Mitteilung des ehemaligen Betreibers der Landwirtschaft der Hüttermühle habe diese Quelle bis zur Flurbereinigung, die um das Jahr 1968 durchgeführt worden sei, bestanden und vor allem der Kühlung von Milchkannen gedient. Bei einer Begehung am 28.9.1990 waren noch die Umrisse des ehemaligen Quelltopfes von etwa 1,5 m x 4 m zu sehen, der heute zugeschüttet ist. Daran schließt sich noch heute ein schaubarer Graben an, der früher den Wasserabfluss der Quellschüttung besorgte. In dem Quelltopf seien drei voneinander unterscheidbare Quellen gesprudelt, die sich durch Aufwirbeln des feinen Sandes bemerkbar gemacht hätten. Das Wasser sei immer recht kalt gewesen, selbst im härtesten Winter nicht zugefroren und auch nie versiegt. Die Quelle habe zwar den Bewohnern nicht zur Wasserversorgung gedient, aber das Wasser sei auch hin und wieder getrunken worden. Manche Leute brächten die Quelle mit einer Wasserader in Verbindung, die oberhalb der Straße Kranenbruch über das Feld verlaufe und im Volksmund Mörtel heiße.

(Stefan Kronsbein, 2015)

Literatur

Elsner, Helmut (1983)
Die Schwalmtaler Wassermühlen. In: Heimbote Amern und Dilkrath (1983), S. 40-50. Schwalmtal.
Jungbluth, Horst; Elsner, Helmut (1990)
Die Schwalm - Tal der Mühlen. Mühlengeschichten der Schwalm und ihrer Nebenbäche. Schwalmtal.
Kronsbein, Stefan / Naturwissenschaftlicher Verein zu Krefeld e.V. (Hrsg.) (1991)
Quellen am unteren linken Niederrhein - ein natur- und kulturgeschichtlicher Beitrag. In: Natur und Landschaft am Niederrhein, X, S. 349-429. Krefeld.
Vogt, Hans (1998)
Niederrheinischer Wassermühlenführer. Krefeld.

Quelle an der Hüttermühle in Kranenbruch

Schlagwörter
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege, Landeskunde
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Literaturauswertung, Geländebegehung/-kartierung, mündliche Hinweise Ortsansässiger, Ortskundiger
Historischer Zeitraum
Ende 1968
Koordinate WGS84
51° 14′ 28,18″ N, 6° 13′ 38,71″ O / 51.24116°, 6.22742°
Koordinate UTM
32U 306475.63 5680296.01
Koordinate Gauss/Krüger
2515925 5678500

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„Quelle an der Hüttermühle in Kranenbruch”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/O-120246-20150329-117 (Abgerufen: 22. Februar 2018)
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