Quelle bei Elfgen (Alt-Elfgen)

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege, Landeskunde
Gemeinde(n): Grevenbroich
Kreis(e): Rhein-Kreis Neuss
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
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Der Besitzatlas des Deutschen Ordens in Elsen verzeichnet auf dem „Blatt 31 Tabell XXVIIII“, das die Dörfer Elfgen und Belmen zeigt, Wiesengrundstücke an der Biegung der Dorfstraße, die an den Elsbach grenzen. Hier entsprang eine Quelle, die in den Elsbach mündete. In dem Wiesengrundstück (Bend) ist augenscheinlich eine Wasserstelle eingezeichnet, die als Weiher angesehen werden kann, in dem die genannte Quelle („Sprung“) entsprang. Demnach ist diese ehemalige Quelle als Tümpelquelle anzusprechen. Der entsprechende Eintrag in der Tabelle lautet: „Der Baend, Worinnen Der Sprung Enthalten“. Von dem Pächter dieses Grundstücks wird berichtet: „So Reinhardt Reiff vor dißem in Pfachtung gehabt und ahm Sprung (Sprung = Quelle) zu Elffken gelegen“.
Die Ortschaft Elfgen und ihre nächste Umgebung ist durch den Braunkohletagebau Frimmersdorf-West abgebaggert worden.

(Stefan Kronsbein, 2015)

Literatur

Blum, Hella (1989)
Höfe des Adels und der Geistlichkeit in Elfgen. In: Almanach für den Kreis Neuss 1989, S. 102-143. Neuss.

Quelle bei Elfgen (Alt-Elfgen)

Schlagwörter
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege, Landeskunde
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Literaturauswertung, Geländebegehung/-kartierung
Historischer Zeitraum
Ende 1980
Koordinate WGS84
51° 04′ 56,66″ N, 6° 32′ 4,32″ O / 51.08241°, 6.53453°
Koordinate UTM
32U 327317.05 5661880.3
Koordinate Gauss/Krüger
2537500 5660950

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„Quelle bei Elfgen (Alt-Elfgen)”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/O-120152-20150329-23 (Abgerufen: 23. Mai 2018)
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