Station 9 des Falkensteiner Dorfwegs: Blick auf Schloss

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Landeskunde
Gemeinde(n): Falkenstein (Rheinland-Pfalz)
Kreis(e): Donnersbergkreis
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Koordinate WGS84 49° 36′ 21,95″ N: 7° 52′ 22,06″ O 49,6061°N: 7,8728°O
Koordinate UTM 32.418.559,25 m: 5.495.446,44 m
Koordinate Gauss/Krüger 3.418.601,97 m: 5.497.205,44 m
  • Tafel der Station 9 des Falkensteiner Dorfwegs: Blick auf Schloss

    Tafel der Station 9 des Falkensteiner Dorfwegs: Blick auf Schloss

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    Peter Vögele, Vögele Grafik-Design; Digitale Rekonstruktion der Burg Falkenstein: © Peter Wild 2026, pfälzer-burgen.de
    Fotograf/Urheber:
    Peter Vögele
    Medientyp:
    Bild
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Der Blick auf Schloss und Flecken Falkenstein zeigt das weiß verputzte Herrenhaus, davor der „Pulverturm“, der mit Mauern zur großen Felsnase (rechts) und dem Schloß verbunden ist (Zwinger). Der schlanke Bergfried bekrönt auf dem höchsten Punkt die Burganlage, direkt auf dem fast senkrecht aufstrebendem Vulkanschlot. Nähere Details zur Geologie von Burg und Gemarkung erläutert die Informationstafel „Die Burg auf dem Schlot“ gegenüber der Burg Zisterne. In vorderster Reihe zur potentiellen Angriffsseite steht der mächtige, hufeisenförmige Batterieturm, der zur Burgseite hin geöffnet ist. Im weiteren Verlauf ist der obere Durchlass der Dorfmauer, das sogenannte „Gerbacher Tor“ zu erkennen. Darunter die gotische Burgkapelle, direkt an die Burgbrücke gelegen.

Der Flecken Falkenstein war mit einer umlaufenden Dorfmauer mit mehreren Wachttürmen geschützt. Der Mauerverlauf ist in den ersten Katasterzeichnungen (um 1825) exakt nachvollziehbar. Am Kirchberg sind noch erhaltene Mauerreste vorhanden, so auch der zum Dorf hin offene, quadratische Turm . Er hat einen Durchlass zum dahinterliegenden Wald.

Im Winterthal war ein weiterer Turm mit Tor, durch den die Bergleute auf steilem Pfad auf kürzestem Weg zu den Bergwerken auf Eisenerz in der Emigsdelle und im Langenthal gelangen konnten. Am unteren Bildrand steht ein noch im Stumpf erhaltener runder Schalenturm, oberhalb der „Grafenquelle“. Von dort geht
es steil hinunter zum unteren Tor, dem sogenannten „Winnweiler Tor“ und von dort direkt zum Burgfelsen. Vor dem Tor (Pfort) lag links eine „Weed“ (Viehtränke, Pferdeschwämme), wie auch weiter oben in der Dorfmitte. Im Kupferstich von Merian ist am Ortsrand in der Nähe der Dorfmauer eine Kirche angedeutet, zu
dem wohl auch ein Friedhof gehörte L (spekulativ).

(KuLaDig-Team der Ortsgemeinde Falkenstein, Oktober 2026)

Station 9 des Falkensteiner Dorfwegs: Blick auf Schloss

Schlagwörter
Straße / Hausnummer
Hauptstraße
Ort
67080 Falkenstein
Fachsicht(en)
Landeskunde
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Literaturauswertung

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KuLaDig-Team der Ortsgemeinde Falkenstein: „Station 9 des Falkensteiner Dorfwegs: Blick auf Schloss”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/KLD-360603 (Abgerufen: 28. Oktober 2026)
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