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Wallgraben im Süden aus (ca.1900)
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KuLaDig-Projektteam Billigheim-Ingenheim
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Wall aus Norden (ca. 1930/1940)
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Architekt Arndt Hartung hat die Befestigungsanlagen in einer Zeichnung rekonstruiert.
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Arndt Hartung
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Die Aufnahme zeigt den Wallgraben im Süden aus um ca.1900.
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Blick auf den Wall und Wallgraben aus nördlicher Richtung (ca. 1930/1940)
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Sowohl die erste Befestigung im 15.Jahrhundert (erbaut durch Kurfürst Friedrich I, ca. 1468) mit drei Toren als auch die zweite Befestigung im 16.Jahrhundert (erbaut durch Kurfürst Friedrich II, ca. 1550) mit zwei (drei) Toren hatten einen Graben um Billigheim ohne Unterbrechung (einmalig in der Pfalz noch im 20. Jahrhundert). Die zweite Befestigung um 1550 hatte einen Erdwall mit einer Höhe von 30-40 Fuß (ca. 9,40 - 12,55m) und einen Wallgraben von 40-50 Fuß (ca. 12,55 - 15,70m) Breite. Der Erdwall wurde mit der Erde aus dem Graben erstellt und verfestigt. Der Wall hatte oben auf einen steinernen Fuß mit einer Brustwehr und Schießlöchern, teilweise (westlich) richtige Kasematten mit Brustwehr. Der Wall und der Wallgraben sind heute zum großen Teil abgetragen und zugeschüttet. Wenn man jedoch aufmerksam um Billigheim läuft und genau hinsieht, kann man beides noch an vielen Stellen mehr als erahnen. Die Einlassschleuse des Wassergrabens (besteht teilweise heute noch) war auf der Nordseite Richtung Landau und hat den Graben samstags (da hatte Billigheim das Wasserrecht) vom Cappelbach (heute Kaiserbach) über den Rustgraben gespeist. Für den Graben (voll Wasser) war über sehr lange Zeit ein Fischerrei-Recht vergeben. Die Auslassschleuse des Grabens lag gegen Mühlhofen über eine sogenannte Abzugsdohle. Vom Obertor, Mühlhofer Tor und Untertor weiß man, dass sie Zugbrücken (Hauptzugbrücke und Fußgängerzugbrücke) hatten, die über den Wall führten. Die Befestigung war ein regelmäßiges Fünfeck mit ausspringenden Winkeln, Toren, fünf Bastionen und vier Türmen, die so manchem Ansturm standgehalten haben.
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