1836 wurde die Mühlenanlage als Mahlmühle mit drei Gängen und sechs bis acht Beschäftigten beschrieben.
1918 war noch ein Mühlrad an dem Godenhaus betriebsfähig. Nach Weis und Funk wurde jedoch der Mühlenbetrieb bereits 1897 eingestellt.
Bei den Bombenangriffen auf die naheliegende Eisenbahnbrücke im Zweiten Weltkrieg kam es zu schweren Beschädigungen am Godenhaus. Der aktuelle Gebäudebestand ist im Wesentlichen erst in der Nachkriegszeit entstanden.
(Hardy Rehmann, Verein zur Förderung der Denkmalpflege und des Heimatmuseums in Sinzig e.V., 2026)
Quelle
Landesamt für Vermessung und Geobasisinformation Rheinland-Pfalz (Hrsg.) (2011): Landschaft im Wandel (LaWa) vom Anfang des 19. Jahrhunderts bis zum Ende des 20. Jahrhunderts, dargestellt auf der Grundlage der amtlichen Topographischen Karten 1:25000, Blatt 5409 Linz am Rhein - Historische Kartenblätter von 1808 - 1997