Auf dieser Fläche werden mittelalte Kopfweiden durch die Naturschutzstation Aachen regelmäßig geschnitten, um sie zu erhalten. Durch den regelmäßigen Rückschnitt direkt am Stamm entstehen an Kopfbäumen über die Jahre dicke Rinden-Wulste und viele Höhlen, die von diversen Tierarten genutzt werden. Die ursprünglich durch Korbflechterei und für Feuerholz entstandene Schnittform wird heutzutage meist von Naturschutzverbänden als Reliktstruktur erhalten, um bedrohten Arten wie Steinkauz, Siebenschläfer und Fledermäusen ein natürliches Zuhause bieten zu können.
(Christina Baumann, NABU-Naturschutzstation Aachen e.V., 2025)
Internet
www.NABU-Naturschutzstation Aachen.de: Projektseite: Bäume und Raine (abgerufen 05.01.2026)