Aufgrund der im Freunder Ländchen vorherrschenden Pseudogley-Böden ist ein Wandel der Flächennutzung zu Ackerland nicht möglich und somit lassen sich die Flächen weiterhin als Dauergrünland erhalten. Durch Nachpflanzungen von Solitärbäumen und Streuobstwiesen werden sie im Rahmen des Projekts „Bäume und Raine - Leben in der Kulturlandschaft“ wieder aufgewertet.
Die Flächen beinhalten heute viele schützenswerte Strukturen wie Streuobstwiesen und alte, solitäre Stieleichen, die für viele Arten wie den Steinkauz einen potenziellen Lebensraum darstellen. Die Gesamtfläche der Streuobstwiesen im Freunder Ländchen beträgt circa 8,2 Hektar und beinhaltet eine Vielfalt von alten und lokalen Obstsorten, wie die Münsterbirne, das Seidenhemdchen und die Rote Sternrenette.
(Christina Baumann, NABU-Naturschutzstation Aachen e.V., 2025)
Internet
naturschutzstation-aachen.de: NABU Naturschutzstation Aachen. Projekt Bäume und Raine (abgerufen 05.01.2026)