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Knappenhaus in Sankt Jakob (2015)
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Knappenhaus mit Zirbenmuseum in St. Jakob im Defreggental, Westfassade (2015)
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Knappenhaus mit Zirbenmuseum in St. Jakob im Defreggental, Ansicht von Nord-West (2015)
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Knappenhaus mit Zirbenmuseum in St. Jakob im Defreggental, Ostfassade (2015)
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Knappenhaus mit Zirbenmuseum in St. Jakob im Defreggental, Ansicht von Süd-Ost (2015)
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Das Knappenhaus wurde im Jahr 1627 errichtet und diente ursprünglich als Betriebs- und Verwaltungsgebäude der lokalen Bergwerksgesellschaft. Regional auch als „Handelshaus“ bezeichnet, ziert das mächtige Bauwerk außen eine Sonnenuhr. Bis 2011 war in diesem Gebäude zusätzlich ein Postamt untergebracht. Es fungiert heute als Verwaltungs- und Wohnhaus.
Das Knappenhaus steht unter Denkmalschutz und repräsentiert den regional typischen, massiven Baustil, wie man ihn auch von anderen Knappenhäusern kennt: häufig längsrechteckiger Grundriss, robuste Struktur, mehrschichtige Wohneinheiten. Mit dem Niedergang des Bergbaus und dem Ausklingen der Hausiererei entwickelte sich das Gebäude um - und fand nach langer Zeit eine neue Nutzung als Ausstellungsort. Seit 1997 beherbergt das Knappenhaus die Ausstellung „Erlebnis Zirbe“, die im Zusammenhang mit dem Nationalpark Hohe Tauern entstand. Hier ist das Thema die Zirbelkiefer (Zirbe) - Baum, Produkt und Symbol. Ab 2012 wurde die Ausstellung umfassend neugestaltet: nun frei zugänglich, interaktiv, mit Kurzfilmen, Geräuschen und bewusst eingesetzten Duftkomponenten.
Die Ausstellung vermittelt Wissen über Entstehung, Verbreitung und Nutzung der Zirbe, beleuchtet ökologische Aspekte sowie kulturelle Verwendungen wie Schnapsbrennerei oder Holzschnitzkunst und deren Bedeutung in der Region. Besucher erfahren mehr über den größten zusammenhängenden Zirbenwald der Ostalpen, den Oberhauser Zirbenwald.
Das Knappenhaus in St. Jakob in Defereggen ist ein bemerkenswertes Beispiel dafür, wie historische Bausubstanz neuen, kulturellen Funktionen dienlich gemacht werden kann. Vom Zentrum bergbaulicher Verwaltung wandelte es sich über Jahrhunderte hinweg zu einem Ort, der Natur, Geschichte und sinnliche Erfahrungen verbindet - ein lebendiges Denkmal und zugleich ein modernes Zirben-Erlebnismuseum im Herzen Osttirols.
(Karl Peter Wiemer, Rheinischer Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz e.V., 2025)
Internet austria-forum.org: Liste der denkmalgeschützten Objekte in St. Jakob in Defereggen (abgerufen 02.02.2026) museen.de: Zirbenausstellung (abgerufen 02.02.2026) www.kulturatlas.at: Ausstellung „Erlebnis Zirbe“ (Sankt Jakob in Defereggen) (abgerufen 02.02.2026) www.osttirol.com: Nationalpark-Ausstellung „Erlebnis Zirbe“ (abgerufen 02.02.2026) www.osttirol-heute.at: Ausstellung „Erlebnis Zirbe“ des Nationalparks eröffnet (abgerufen 02.02.2026) www.uibk.ac.at: Bergbau in Defereggen (abgerufen 02.02.2026) de.wikipedia.org: Defereggental (abgerufen 02.02.2026) osttirolerbote.at: Osttiroler Heimatblätter 30.03.1972 - Hans Ladstätter: Zur Geschichte des Bergbaues in Defereggen (PDF-Dokument, 345 kb, abgerufen 02.02.2026)
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