Jüdisches Zentrum München

Jüdische Hauptsynagoge Ohel Jakob in München

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege, Museen, Raumplanung, Architekturgeschichte
Gemeinde(n): München
Kreis(e): München
Bundesland: Bayern
Koordinate WGS84 48° 08′ 3,98″ N: 11° 34′ 21,08″ O 48,13444°N: 11,57252°O
Koordinate UTM 32.691.392,59 m: 5.334.443,55 m
Koordinate Gauss/Krüger 4.468.289,54 m: 5.333.021,48 m
  • Jüdisches Zentrum München (2024)

    Jüdisches Zentrum München (2024)

    Copyright-Hinweis:
    Karl Peter Wiemer / CC BY 4.0
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Das Jüdische Zentrum am St.-Jakobs-Platz in München ist ein architektonisch markantes Ensemble aus drei eigenständigen Kuben: der Hauptsynagoge Ohel Jakob, dem Gemeindezentrum der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern sowie dem Jüdischen Museum. Trotz ihrer Unterschiede verbinden sie ein einheitliches Travertin-Mauerwerk und öffentliche Plätze zwischen den Gebäuden, die Offenheit und Präsenz des jüdischen Lebens in der Stadt symbolisieren.

Die Synagoge, eingeweiht am 9. November 2006, ist als freistehender Tempelbau konzipiert: Ein massiver, 28 Meter hoher Unterbau aus Travertin lehnt sich architektonisch an Jerusalems Klagemauer an - statisch und dauerhaft. Darauf ruht ein gläserner Kubus, der an das nomadische „Zelt Jakob“ erinnert, mit einem feingliedrigen Bronze-Stahl-Geflecht und einer filigranen Struktur, die Davidsterne formt.

Zentraler Zugang erfolgt über den unterirdischen „Gang der Erinnerung“, der Synagoge und Gemeindehaus verbindet und durch hinterleuchtete Glasplatten die Namen der rund 4.500 deportierten Münchner Juden zeigt. Der Innenraum ist schlicht mit libanesischem Zedernholz und hellem Jerusalem-Stein ausgekleidet, die 550 Sitzplätze reihen sich nach orthodoxer Tradition in West-Ost-Richtung.

Ausgezeichnet mit dem Deutschen Städtebaupreis 2008 und dem Architekturpreis 2011, gilt das Zentrum als architektonisches Symbol für Rückkehr, Sichtbarkeit und Kontinuität jüdischen Lebens in München.

(Karl Peter Wiemer, Rheinischer Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz e.V., 2025)

Internet
www.ikg-m.de: Die neue Hauptsynagoge Ohel Jakob (abgerufen 14.08.2025)
de.wikipedia.org: Jüdisches Zentrum München (abgerufen 14.08.2025)
www.muenchen.de: Jüdische Hauptsynagoge Ohel Jakob auf dem St. Jakobsplatz (abgerufen 14.08.2025)
www.juedischeszentrumjakobsplatz.de: München hat wieder eine Hauptsynagoge (abgerufen 14.08.2025)
www.muenchenarchitektur.com: Das Jüdische Zentrum am Jakobsplatz (abgerufen 14.08.2025)
www.youtube.com: In der Synagoge am St.-Jakobs-Platz in München (abgerufen 14.08.2025)
www.ardmediathek.de: München: Jüdisches Leben 80 Jahre nach Kriegsende (abgerufen 14.08.2025)

Jüdisches Zentrum München

Schlagwörter
Straße / Hausnummer
Sankt-Jakobs-Platz 18
Ort
80331 München
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege, Museen, Raumplanung, Architekturgeschichte
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Literaturauswertung, Geländebegehung/-kartierung, mündliche Hinweise Ortsansässiger, Ortskundiger
Historischer Zeitraum
Beginn vor 2006

Empfohlene Zitierweise

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Empfohlene Zitierweise
Karl Peter Wiemer: „Jüdisches Zentrum München”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/KLD-355715 (Abgerufen: 29. August 2025)
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