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Engelseiche in Boppard
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Engelseiche im Boppard Wald, Hinweistafel zum Namensgeber der Engelseiche, Engelbert Humperdinck (2024)
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Karl Peter Wiemer / CC BY 4.0
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Die Engelseiche im Bopparder Wald am Wanderweg von Boppard nach Koblenz (2024)
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Die Engelseiche im Bopparder Wald am Wanderweg von Boppard nach Koblenz (2024)
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Die Engelseiche im Bopparder Wald am Wanderweg von Boppard nach Koblenz (2024)
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Hoch über dem Bopparder Hamm, im Bopparder Wald, steht die Engelseiche am Schnittpunkt einiger Wanderwege, unter anderem dem bekannten Rheinburgenweg.
Die Engelseiche ist ein markanter, historisch bedeutender Baum im Bopparder Wald, einem Teil des rheinland-pfälzischen Hunsrücks. Es handelt sich um eine mehrere hundert Jahre alte alte Stieleiche (Quercus robur), die aufgrund ihres außergewöhnlichen Wuchses und Alters als Naturdenkmal ausgezeichnet ist. Ihr Name geht vermutlich auf eine lokale Sage oder religiöse Symbolik zurück, die sich im Laufe der Zeit mit dem Ort verbunden hat. Die genaue Herkunft des Namens „Engelseiche“ ist jedoch nicht eindeutig belegt.
Einer anderen Interpretation zufolge ist die Engelseiche nach Engelbert Humperdinck (1854 bis 1921) benannt. Der Komponist der Märchenopern „Hänsel und Gretel“ und „Königskinder“ sowie zahlreicher Kinderlieder erwarb 1897 das „Humperdinck-Schlösschen“ in Boppard. Bei ausgedehnten Waldspaziergängen ließ er sich von der Natur immer wieder zu neuen Melodien inspirieren - er wurde deshalb auch als „poesievoller Tonpoet des deutschen Waldes“ genannt. Nach ihm soll diese Eiche benannt sein. Selbst wenn diese Überlieferung nicht zutreffen sollte - die Engelseiche hat es dennoch zu einer gewissen Berühmtheit als Motiv für eine Fototapete gebracht.
Der Baum steht an einem beliebten Wanderweg in der Nähe des Vierseenblicks, einer bekannten Aussichtsstelle oberhalb von Boppard. Aufgrund ihrer imposanten Erscheinung und ihrer Lage mitten im Wald dient die Engelseiche nicht nur als Orientierungspunkt, sondern auch heute noch als Ziel für Naturfreunde und Wanderer.
Die Umgebung der Eiche ist geprägt von Mischwald, typischer Flora und Fauna des Mittelgebirges und einem gut erschlossenen Wegenetz. Die Engelseiche wird regelmäßig gepflegt und kontrolliert, um ihre Erhaltung trotz fortgeschrittenen Alters zu gewährleisten. Sie ist ein eindrucksvolles Beispiel für die Verbindung von Natur, Kultur und regionaler Geschichte im Bopparder Wald.
In der Nähe der Engelseiche steht bei einem Rastplatz am die Hedwigseiche (siehe KLD-), die nach der Gattin Humperdincks benannt ist.
(Karl Peter Wiemer, Rheinischer Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz e.V., 2025)
Internet fototapetenwelt.de: Fototapete der Engelseiche (abgerufen am 15.05.2026) www.vvv-boppard.de: Engelbert-Humperdinck-in-Boppard (abgerufen am 15.05.2026)
Literaturauswertung, Geländebegehung/-kartierung, Vor Ort Dokumentation, mündliche Hinweise Ortsansässiger, Ortskundiger
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