Steinbruch Brungerst-Ost bei Lindlar

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege
Gemeinde(n): Lindlar
Kreis(e): Oberbergischer Kreis
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
  • Stark bewaldete alte Halden am Rande der Deponie. (2018)

    Stark bewaldete alte Halden am Rande der Deponie. (2018)

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  • Rest der alten Laderampe. Sie gehörte zum nördlichen Bruchkessel. (2018)

    Rest der alten Laderampe. Sie gehörte zum nördlichen Bruchkessel. (2018)

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  • Ehemalige Einfahrt in das Deponiegelände am Steinbruch Brungerst Ost. (2018)

    Ehemalige Einfahrt in das Deponiegelände am Steinbruch Brungerst Ost. (2018)

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Der Steinbruch am Brungerst-Ost zeigt sich als Bruchfeld mit zwei Abbauten. 1938 besteht bereits ein größerer Bruchkessel (70 x 70 Meter) im Norden. Er wird von der Firma Meys & Co., Luckenbach (Westerwald), bewirtschaftet. Sie stellt die Arbeiten vor 1955 ein.
In den folgenden Jahren verlagert sich der Abbau zu einem etwas weiter südlich gelegenen Bruch (70 x 80 Meter), der bis ca. Mitte der 1970er Jahre von Johann Börsch betrieben wird. Er stellt hammerrechte Bruchsteine, Bordsteine, Gehwegplatten sowie Stufen- und Abdeckplatten her. Die Gewinnung aus den beiden Brüchen wurde per LKW nach Lindlar transportiert. Später erfolgt die Nutzung der beiden Brüche als Erd- und Bauschuttdeponie mit anschließender Abdeckung und Rekultivierung.

Anhand einer älteren Ausgabe der Deutschen Grundkarte (DGK5) sowie der Luftbildkarte (LK) von 1975 ist es möglich, die Situation während des Abbaus nachzuvollziehen. Von den ehemaligen Brüchen haben sich am südöstlichen Rand kleinere Schutthalden sowie am Rande der Zufahrtsstraße die Mauerreste einer Laderampe erhalten. Sie gehörte zu dem älteren, nördlichen Bruch und liegt an dessen ehemaliger Ausfahrt.

Einzelbefunde
• Mauerrest einer Laderampe, rund 1,5 m hoch (LR 1)

Datierung: ca. 1900 bis ca. 1975
Betreiber: Zuletzt als Deponie betrieben durch „Fa. Schiffarth“, Lindlar.
Heutiger Zustand: Die Deponieoberfläche ist mit Wiese und Büschen bestanden. Der Randbereich, wo alte Schutthalden verbleiben, ist stark bewaldet. Es besteht ein Filterteich für Pumpwasser des Steinbruchs der Firma „Quirrenbach“.

(Jörn Kling, ergänzt von Frederik Grundmeier, 2018)

Literatur

St. Reinoldus-Steinhauergilde Lindlar (Hrsg.) (1956)
250 Jahre St. Reinoldus-Steinhauergilde Lindlar. S. 102. Engelskirchen.

Steinbruch Brungerst-Ost bei Lindlar

Schlagwörter
Ort
51789 Lindlar
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Geländebegehung/-kartierung
Historischer Zeitraum
Beginn vor 1900, Ende 1975
Koordinate WGS84
51° 01′ 40,91″ N, 7° 23′ 24,75″ O / 51.02803°, 7.39021°
Koordinate UTM
32U 387112.82 5654175.16
Koordinate Gauss/Krüger
2597571.95 5655685.43

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„Steinbruch Brungerst-Ost bei Lindlar”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/KLD-276858 (Abgerufen: 15. November 2018)
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