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Mammutbaum in Solingen-Aufderhöhe (2016)
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Naturdenkmal Mammutbaum in Solingen-Aufderhöhe (2016). Der Baum musste im Frühjahr 2025 gefällt werden.
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Informationsschild am Naturdenkmal Mammutbaum in Solingen-Aufderhöhe (2016). Der Baum musste im Frühjahr 2025 gefällt werden.
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Naturdenkmal Mammutbaum in Solingen-Aufderhöhe (2016). Der Baum musste im Frühjahr 2025 gefällt werden.
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Naturdenkmal Mammutbaum in Solingen-Aufderhöhe (2016). Der Baum musste im Frühjahr 2025 gefällt werden.
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Naturdenkmal Mammutbaum in Solingen-Aufderhöhe (2016). Der Baum musste im Frühjahr 2025 gefällt werden.
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Naturdenkmal Mammutbaum in Solingen-Aufderhöhe (2016), Detailansicht der Rinde. Der Baum musste im Frühjahr 2025 gefällt werden.
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Naturdenkmal Mammutbaum in Solingen-Aufderhöhe (2016). Der Baum musste im Frühjahr 2025 gefällt werden.
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Naturdenkmal Mammutbaum in Solingen-Aufderhöhe (2016), Detailansicht eines Zweiges. Der Baum musste im Frühjahr 2025 gefällt werden.
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Reste des Mammutbaums auf dem Gelände des Krankenhauses Bethanien in Solingen-Aufderhöhe. Der Baum musste im Frühjahr 2025 wegen fehlender Standfestigkeit gefällt werden.
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Reste des Mammutbaums auf dem Gelände des Krankenhauses Bethanien in Solingen-Aufderhöhe. Der Baum musste im Frühjahr 2025 wegen fehlender Standfestigkeit gefällt werden.
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Reste des Mammutbaums auf dem Gelände des Krankenhauses Bethanien in Solingen-Aufderhöhe. Der Baum musste im Frühjahr 2025 wegen fehlender Standfestigkeit gefällt werden.
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Der Mammutbaum, auch Riesenmammutbaum oder Sequoia genannt, gehört zu den beeindruckendsten Baumarten der Welt. Zu den Mammutbäumen im weiteren Sinn zählen drei Arten: der Riesenmammutbaum (Sequoiadendron giganteum), der Küstenmammutbaum (Sequoia sempervirens) und der Urweltmammutbaum (Metasequoia glyptostroboides). Alle drei sind Relikte vormals weit verbreiteter urzeitlicher Wälder und weisen besondere botanische Eigenschaften auf.
Ein zentrales Merkmal aller Mammutbäume ist ihr außergewöhnliches Wachstumspotenzial. Der Küstenmammutbaum gilt als höchste Baumart der Erde und kann über 110 Meter Höhe erreichen, während der Riesenmammutbaum zu den voluminösesten und massereichsten Bäumen überhaupt zählt. Charakteristisch sind die dicken, schwammigen und faserigen Rinden, die bei manchen Arten bis zu einem halben Meter stark werden können. Diese Rinde wirkt feuerhemmend und schützt die Bäume vor Insektenbefall, Pilzen und extremen Witterungseinflüssen. Auch das Holz zeigt eine hohe Resistenz gegenüber Fäulnis, was zum langen Fortbestehen abgestorbener Stämme beiträgt.
Typisch für Mammutbäume ist zudem ihre beeindruckende Langlebigkeit. Einzelne Exemplare des Riesenmammutbaumes erreichen ein Alter von über 3.000 Jahren. Die Bäume wachsen bevorzugt in feuchten bis humiden Klimaregionen: Küstenmammutbäume etwa profitieren von feucht-kühlen Nebelzonen an der nordamerikanischen Pazifikküste, während Riesenmammutbäume in hochgelegenen Regionen der Sierra Nevada gedeihen, wo ausreichend Winterniederschläge und stabile Sommerbedingungen vorherrschen.
Die Bäume besitzen immergrüne, nadelartige Blätter (mit Ausnahme des Urweltmammutbaumes, der im Winter sein Laub abwirft) und produzieren eiförmige bis runde Zapfen, über die sie sich vermehren. Die Wurzelsysteme sind im Verhältnis zur Baumgröße überraschend flach, dafür aber sehr weit verzweigt, was zur Stabilität beiträgt.
Ökologisch spielen Mammutbäume eine wichtige Rolle als Habitat für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten. Durch ihre enorme Biomasse und Lebensdauer speichern sie große Mengen an Kohlenstoff und tragen damit zum Klimaschutz bei. Ihr kultureller und wissenschaftlicher Wert ist ebenfalls bedeutend: Mammutbäume dienen als Forschungsobjekte für Klimageschichte, forstwissenschaftliche Entwicklungen und Naturschutzprogramme auf der ganzen Welt.
Insgesamt gelten Mammutbäume als Symbol für Widerstandskraft, Langlebigkeit und ökologische Bedeutung - eindrucksvolle Vertreter einer urzeitlichen Pflanzenwelt, die bis heute fortbesteht.
Der hier vorgestellte Bergmammutbaum aus der Art der Küstenmammutbäume auf dem Gelände der Diakonie Bethanien stand hier seit den 1930er Jahren und trug wesentlich zum Erscheinungsbild bei. Er hatte eine Höhe von etwa 27 Metern, der Kronendurchmesser betrug etwa 15 Meter, der Stammdurchmesser 1,85 Meter, was einem Stammumfang von etwa sechs Metern entspricht.
Die Schäden an Stamm und Wurzeln hatten in den letzten Jahren vor 2025 einen bedenklichen Umfang angenommen. Zudem war die Krone abgestorben. Ein Blitzeinschlag sowie einige Trockenperioden und Pilzbefall hatten der Vitalität des Baumes arg zugesetzt, so dass die Stand- und Bruchfestigkeit nicht mehr gewährleistet werden konnte. Im April 2025 wurde der Baum gefällt.
(Karl Peter Wiemer, Rheinischer Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz e.V., 2026)
Quelle Björn Boch: Warum dieser Mammutbaum gefällt wird, in: Rheinische Post / Solinger Morgenpost vom 12.3.2025
Literatur
Bachofer, Mark; Mayer, Joachin (2021)
Der Kosmos Baumführer. Stuttgart.
Mammutbaum auf dem Gelände der Diakonie Bethanien in Solingen-Aufderhöhe
Geländebegehung/-kartierung, Übernahme aus externer Fachdatenbank, Literaturauswertung
Historischer Zeitraum
Beginn 1930, Ende 2025
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Karl Peter Wiemer: „Mammutbaum auf dem Gelände der Diakonie Bethanien in Solingen-Aufderhöhe”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/KLD-264274 (Abgerufen: 13. Mai 2026)
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