Die Kraft der meisten Pflanzen konnte erst im Zusammenhang mit Hexenkunst und Teufelswerk entfaltet werden. Der Garten soll an die Zeit erinnern, als die Menschen stark mit der Natur verbunden waren und als sie lediglich auf die Heilkraft der Natur zurückgreifen konnten. Der Garten soll an altes saarländisches Brauchtum erinnern und in ihm sollen auch die wichtigsten einheimischen Giftpflanzen zu finden sein. Die Anregung für den Garten und die Mitgestaltung erfolgte durch Dr. med. Werner Klemm. Inmitten des Gartens befindet sich ein Mispelbaum, aus dessen Früchten der im Niedgau bekannte Hondsärsch, ein hochprozentiger Schnaps, hergestellt wird.
(Michelle Homburger, Universität Koblenz-Landau, 2016)