Hermannsquelle in Kohlgrube

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege
Gemeinde(n): Kürten
Kreis(e): Rheinisch-Bergischer Kreis
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
  • Hermannsquelle in Kürten-Kohlgrube (2016)

    Hermannsquelle in Kürten-Kohlgrube (2016)

    Copyright-Hinweis:
    Spiegelberg, Jan / Biologische Station Rhein-Berg
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    Jan Spiegelberg
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Noch vor 100 Jahren besaß nahezu jeder Bauernhof im Bergischen Land seinen eigenen Brunnen oder Quelle. Aufgrund des fehlenden Anschlusses an das allgemeine Wassernetz, wasserarmen Jahren und des gleichzeitig steigenden Wasserbedarfes in Kürten-Kohlgrube gründete sich eine Wassergemeinschaft, die den Bau der Hermannsquelle privat finanzierte. Die Wasserversorgungsanlage Hermannsquelle wurde im Jahr 1973 erbaut und ist nach Hermann Breidenbach (1900-1982) benannt. Dieser fand mit Hilfe einer Wünschelrute den optimalen Standort, an dem heute der Brunnen und das Pumpenhaus stehen.

Seit 1975 fördert das kleine Wasserwerk täglich 4 bis 5 m3 Trinkwasser für 12 Haushalte. Um legal Trinkwasser zu fördern, benötigte man eine behördliche Betriebserlaubnis. Daher musste am 20.09.1978 eine wasserrechtliche Genehmigung beim Rheinisch-Bergischen Kreis beantragt werden. Erst 19 Jahre später, am 25.09.1997 wurde diese Erlaubnis erteilt. Während des Sturms Kyrill im Jahr 2002 stürzte eine Fichte in unmittelbarer Nähe des Pumpenhäuschens um. Aus dem Holz des Baumes entstanden die zwei Skulpturen links und rechts neben der Tür, die Wasserfontänen darstellen sollen.

Zuletzt musste 2011 die funktionsfähige UV-Anlage, die zur Sterilisation eingesetzt wird, ersetzt werden, da die alte Installation aufgrund veränderter Gesetzeslage nicht mehr gestattet war. Alle Arbeiten an der Pumpenanlage und im Rohrnetz werden ehrenamtlich geleistet. Die Betriebskosten tragen die Mitglieder der Wassergemeinschaft Hermannsquelle. Drei- bis viermal im Jahr wird das Wasser durch ein autorisiertes Labor untersucht.

(Biologische Station Rhein-Berg, erstellt im Rahmen des Projektes „KuLaCaching - Digitale Schatzsuche im Bergischen“. Ein Projekt im Rahmen des LVR-Netzwerks Landschaftliche Kulturpflege, 2016)

Internet
www.ksta.de: „Hermannsquelle - Den Keimen keine Chance“ (Kölner Stadt-Anzeiger vom 08.03.2009, abgerufen 28.10.2016)

Literatur

Stahlke, Kurt-Rainer; Förster, Kunibert (2014)
Historischer Mühlenweg Kürten. S. 32-34, Bergisch Gladbach.

Hermannsquelle in Kohlgrube

Schlagwörter
Straße / Hausnummer
Kohlgrube 11
Ort
51515 Kürten - Kohlgrube
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Literaturauswertung, Geländebegehung/-kartierung, Fernerkundung
Historischer Zeitraum
Beginn 1973
Koordinate WGS84
51° 02′ 15,09″ N, 7° 17′ 39,56″ O / 51.03753°, 7.29432°
Koordinate UTM
32U 380413.55 5655382.1
Koordinate Gauss/Krüger
2590826.82 5656618.95

Empfohlene Zitierweise

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„Hermannsquelle in Kohlgrube”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/KLD-252653 (Abgerufen: 15. August 2018)
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