Kopflinde an der St.-Andreas-Kapelle in Biesenbach

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege, Naturschutz
Gemeinde(n): Kürten
Kreis(e): Rheinisch-Bergischer Kreis
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
  • Kopflinde der St.-Andreas-Kapelle in Kürten-Biesenbach (2016)

    Kopflinde der St.-Andreas-Kapelle in Kürten-Biesenbach (2016)

    Copyright-Hinweis:
    Spiegelberg, Jan / Biologische Station Rhein-Berg
    Fotograf/Urheber:
    Jan Spiegelberg
    Medientyp:
    Bild
    Anklicken öffnet eine größere Vorschau in Galerieansicht
  • Kopflinde der St.-Andreas-Kapelle in Kürten-Biesenbach (2016)

    Kopflinde der St.-Andreas-Kapelle in Kürten-Biesenbach (2016)

    Copyright-Hinweis:
    Spiegelberg, Jan / Biologische Station Rhein-Berg
    Fotograf/Urheber:
    Jan Spiegelberg
    Medientyp:
    Bild
    Anklicken öffnet eine größere Vorschau in Galerieansicht
  • Kopflinde der St.-Andreas-Kapelle in Kürten-Biesenbach (2016)

    Kopflinde der St.-Andreas-Kapelle in Kürten-Biesenbach (2016)

    Copyright-Hinweis:
    Spiegelberg, Jan / Biologische Station Rhein-Berg
    Fotograf/Urheber:
    Jan Spiegelberg
    Medientyp:
    Bild
    Anklicken öffnet eine größere Vorschau in Galerieansicht
  • Kopflinde der St.-Andreas-Kapelle in Kürten-Biesenbach (2016)

    Kopflinde der St.-Andreas-Kapelle in Kürten-Biesenbach (2016)

    Copyright-Hinweis:
    Spiegelberg, Jan / Biologische Station Rhein-Berg
    Fotograf/Urheber:
    Jan Spiegelberg
    Medientyp:
    Bild
    Anklicken öffnet eine größere Vorschau in Galerieansicht
Die Kopflinde steht direkt neben der 1678 errichteten St.-Andreas-Kapelle, am Weg von Biesenbach nach Minzenbach. Laut mündlicher Auskunft einer Anwohnerin ist der Baum so alt wie die Kapelle, also mehr als 300 Jahre. Im belaubten Zustand ist der Baum an seinem buschigen Wuchs zu erkennen. Da die Kapelle ohne ein Fundament gebaut wurde, wuchs jahrzehntelang eine Wurzel der Linde unter dem Gebäude und drückte den Fußboden nach oben. Die Tür der Kapelle ließ sich dadurch nur noch einen Spalt weit öffnen. Dies wurde im Zuge einer Renovierung der Kapelle im Jahr 2012 behoben.

Kopfbäume sind keine Baumart im botanischen Sinne, sondern resultieren aus einer vorgedachten Schnitttätigkeit des Menschen. In der Literatur wird das „Köpfen“ folgendermaßen definiert: „Frühzeitiges Entfernen der Spitze des Leittriebs, um das Austreiben von Trieben anzuregen. Diese Triebe werden jeweils nach Ende der Vegetationsperiode entfernt, in der folgenden Wachstumsperiode wachsen dann wieder neue nach“ (Shigo 1986, S. 86).

(Biologische Station Rhein-Berg, erstellt im Rahmen des Projektes „KuLaCaching - Digitale Schatzsuche im Bergischen“. Ein Projekt im Rahmen des LVR-Netzwerks Landschaftliche Kulturpflege, 2016)

Internet
www.ksta.de: Andreaskapelle - Von Wurzeln und Frost gezeichnet (Kölner Stadt-Anzeiger vom 25.07.2012, abgerufen 28.10.2016)

Literatur

Shigo, Alex L. (1986)
Die neue Baumbiologie. Fakten, Fotos und Betrachtungen über Bäume. S. 86, Braunschweig.

Kopflinde an der St.-Andreas-Kapelle in Biesenbach

Schlagwörter
Straße / Hausnummer
Dörpe
Ort
51515 Kürten - Biesenbach
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege, Naturschutz
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Literaturauswertung, Geländebegehung/-kartierung, Fernerkundung, mündliche Hinweise Ortsansässiger, Ortskundiger
Koordinate WGS84
51° 03′ 21,35″ N, 7° 18′ 23,48″ O / 51.05593°, 7.30652°
Koordinate UTM
32U 381315.95 5657409.08
Koordinate Gauss/Krüger
2591646.2 5658681.65

Empfohlene Zitierweise

Urheberrechtlicher Hinweis
Der hier präsentierte Inhalt ist urheberrechtlich geschützt. Die angezeigten Medien unterliegen möglicherweise zusätzlichen urheberrechtlichen Bedingungen, die an diesen ausgewiesen sind.
Empfohlene Zitierweise
„Kopflinde an der St.-Andreas-Kapelle in Biesenbach”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/KLD-252634 (Abgerufen: 26. Mai 2018)
Seitenanfang