Steinbruch bei Jörgensmühle nördlich der L 286

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege
Gemeinde(n): Wipperfürth
Kreis(e): Oberbergischer Kreis
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Der große Steinbruch ist circa 12 bis 15 Meter tief in den Hang halbkreisförmig eingeschnitten. Er wurde vermutlich in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts angelegt.

In siedlungsnahen Steinbrüchen wurden Bruchsteine als Baumaterial unter anderem für Gebäude, Mauern und Wege gewonnen. Sie sind Zeugnisse der Zeiten, in denen der Mensch das benötigte Baumaterial den natürlichen Ressourcen seines Lebensumfeldes entnahm. Steinbrüche sind noch heute im Gelände durch halbkreisförmige oder ovale Einschnitte in Böschungen ablesbar, teilweise wurden sie jedoch auch (mit Abfällen) verfüllt.
Da sie eine hohe Vielfalt an Lebensräumen, die von stark sonnenexponierten, trockenen Flächen bis hin zu Feuchtbereichen und Tümpeln reichen, aufweisen, sind sie als wertvolle Biotope für verschiedene, auch gefährdete Pflanzen- und Tierarten zu bezeichnen.

(LVR-Fachbereich Umwelt, 2009)

Steinbruch bei Jörgensmühle nördlich der L 286

Schlagwörter
Ort
51688 Wipperfürth
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Geländebegehung/-kartierung
Historischer Zeitraum
Beginn 1950 bis 2000
Koordinate WGS84
51° 04′ 25,46″ N, 7° 21′ 2,41″ O / 51.07374°, 7.35067°
Koordinate UTM
32U 384453.97 5659318.84
Koordinate Gauss/Krüger
2594704.86 5660718.33

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„Steinbruch bei Jörgensmühle nördlich der L 286”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/A-NF-20090617-0007 (Abgerufen: 18. August 2018)
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