Steinbruch bei Oberlüttgenau

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege
Gemeinde(n): Wipperfürth
Kreis(e): Oberbergischer Kreis
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Der halbkreisförmige Steinbruch mit einer Böschungshöhe bis zu 6 Metern befindet sich südlich von Oberlüttgenau, an der Straße in Richtung Schäferslöhe. Er ist erstmals auf der Preußischen Neuaufnahme eingetragen, sein Alter ist unbekannt. Heute ist er zugewuchert.

In siedlungsnahen Steinbrüchen wurden Bruchsteine als Baumaterial unter anderem für Gebäude, Mauern und Wege gewonnen. Sie sind Zeugnisse der Zeiten, in denen der Mensch das benötigte Baumaterial den natürlichen Ressourcen seines Lebensumfeldes entnahm. Steinbrüche sind noch heute im Gelände durch halbkreisförmige oder ovale Einschnitte in Böschungen ablesbar, teilweise wurden sie jedoch auch (mit Abfällen) verfüllt.
Da sie eine hohe Vielfalt an Lebensräumen, die von stark sonnenexponierten, trockenen Flächen bis hin zu Feuchtbereichen und Tümpeln reichen, aufweisen, sind sie als wertvolle Biotope für verschiedene, auch gefährdete Pflanzen- und Tierarten zu bezeichnen.

(LVR-Fachbereich Umwelt, 2009)

Steinbruch bei Oberlüttgenau

Schlagwörter
Ort
51688 Wipperfürth
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Auswertung historischer Karten, Geländebegehung/-kartierung
Historischer Zeitraum
Beginn 1894 bis 1896
Koordinate WGS84
51° 09′ 19,05″ N, 7° 24′ 13,75″ O / 51.15529°, 7.40382°
Koordinate UTM
32U 388373.92 5668305.38
Koordinate Gauss/Krüger
2598256.53 5669860.37

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„Steinbruch bei Oberlüttgenau”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/A-NF-20090317-0005 (Abgerufen: 14. November 2018)
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