Kotthauserhöhe

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege
Gemeinde(n): Marienheide
Kreis(e): Oberbergischer Kreis
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Von der Kotthauser Höhe ist in der regionalgeschichtlichen Literatur keine Ersterwähnung bekannt. Laut Bürgermeistereikarte von 1832 handelte es sich um einen Einzelhof oder ein Einzelgebäude an der Gemeindegrenze zu Gummersbach.
Der Gebäudestandort befand sich am Kreuzungspunkt wichtiger Verkehrsverbindungen: südlich verlief die Trasse der Chaussée Hückeswagen-Gummersbach, von der bei Kotthauser Höhe die Verbindungsstraße über Kotthausen und Himmerkusen sowie nach Niederwette mit der Leppestraße abzweigte. Bei der Verbindung über Kotthausen-Niederwette handelt es sich vermutlich um die im Sommer genutzte Trasse der Alten Bergischen Eisenstraße.

Laut Literatur befand sich in Kotthauserhöhe ehemals ein Ausspann für Pferdefuhrwerke sowie eine Gaststätte kurz vor dem Anstieg nach Kotthausen (Ausspann Merten).
Das Gebäude der Gaststätte Franke brannte im Jahr 1920 ab und wurde als Werkstatt mit Tankstelle wieder aufgebaut. Ab den 1930er Jahren wurde der Bereich zwischen Kotthauser Höhe und Kotthausen baulich stark verdichtet; die Tankstelle erscheint erstmals auf dem Topographischen Kartenblatt von 1962.

(LVR-Fachbereich Umwelt, 2014)

Literatur

Böseke, Harry (2003)
Die Bergische Eisenstraße. Remscheid.

Kotthauserhöhe

Schlagwörter
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Auswertung historischer Karten, Literaturauswertung
Historischer Zeitraum
Beginn vor 1832
Koordinate WGS84
51° 03′ 17,27″ N, 7° 32′ 35,64″ O / 51.0548°, 7.54323°
Koordinate UTM
32U 397902.03 5656928.15
Koordinate Gauss/Krüger
3397935.8 5658750.8

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„Kotthauserhöhe”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/A-NF-20080625-0121 (Abgerufen: 20. Mai 2018)
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