Stülinghausen

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege
Gemeinde(n): Marienheide
Kreis(e): Oberbergischer Kreis
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
  • Historischer Ortskern mit denkmalgeschütztem Brunnenhaus von Stülinghausen (2008)

    Historischer Ortskern mit denkmalgeschütztem Brunnenhaus von Stülinghausen (2008)

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  • Alte Scheune in Stülinghausen (2008)

    Alte Scheune in Stülinghausen (2008)

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  • Blick auf Stülinghausen (2008)

    Blick auf Stülinghausen (2008)

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Ersterwähnung 1450 als „Stuelinckhuesen“ im Zusammenhang mit der Erteilung eines Privileges durch den Landesherren zum Abbau von Eisenerz im Stülinghauser Bruch.

1832 war Stülinghausen ein Weiler, gelegen an der Trasse der Alten Eisenstraße und 1820 zur Chaussée Hückeswagen - Gummersbach ausgebauten Höhenstraße. Entsprechend wurde Stülinghausen als Rastort sowie Aus- und Umspannort für Fuhrwerke genutzt. Der Weiler war umgeben von Acker- bzw. Grünland sowie Wald im Süden. Nördlich schloss sich das historische Gartenland an. Im Bereich der Ortslage befanden sich zwei große Obstwiesen.

Heute ist Stülinghausen stark über seinen historischen Ortskern hinaus erweitert worden, in dem noch ein denkmalgeschütztes rundes Brunnenhaus des 18. Jahrhunderts aus Bruchstein sowie weitere historische Bausubstanz in Form alter Scheunen und Wohngebäuden (des frühen 19. Jahrhunderts) erhalten ist. Durch seine Nähe zur Brucher Talsperre hat der Ort vor allem zwischen den 1950er und 1960er Jahren einen Ausbau im Bereich touristischer Infrastruktur in Form von Camping- und Zeltplätzen erfahren.

(LVR-Fachbereich Umwelt, 2014)

Quelle
Denkmalliste der Gemeinde Marienheide, laufende Nr. 87

Literatur

Berges, Manfred (2007)
Zur Industriegeschichte der "Oberen Wipper". In: Romerike Berge, Jahrgang 57, S. 19 ff.. Essen.
Böseke, Harry (2003)
Die Bergische Eisenstraße. Remscheid.
Kreft, Thomas (2002)
Das mittelalterliche Eisengewerbe im Herzogtum Berg und in der südlichen Grafschaft Mark. (Aachener Studien zur älteren Energiegeschichte 8.) Aachen.
Pampus, Klaus / Oberbergische Abteilung 1924 e.V. des Bergischen Geschichtsvereins (Hrsg.) (1998)
Urkundliche Erstnennungen oberbergischer Orte. (Beiträge zur Oberbergischen Geschichte, Sonderband.) Gummersbach.

Stülinghausen

Schlagwörter
Gesetzlich geschütztes Kulturdenkmal
Ortsfestes Denkmal gem. § 3 DSchG NW
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Literaturauswertung, Auswertung historischer Karten, Archivauswertung
Historischer Zeitraum
Beginn 1450
Koordinate WGS84
51° 04′ 24,89″ N, 7° 33′ 11,96″ O / 51.07358°, 7.55332°
Koordinate UTM
32U 398650.15 5659002.91
Koordinate Gauss/Krüger
3398684.2 5660826.39

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„Stülinghausen”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/A-NF-20080625-0065 (Abgerufen: 26. Mai 2018)
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