Oberwette

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege
Gemeinde(n): Marienheide
Kreis(e): Oberbergischer Kreis
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
  • Historische Bausubstanz in Oberwette (2008)

    Historische Bausubstanz in Oberwette (2008)

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  • Modernisierte Bausubstanz Oberwette (2008)

    Modernisierte Bausubstanz Oberwette (2008)

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  • Straßenpflaster und Straßenlaterne als Hinweise auf eine Dorfsanierung in Oberwette (2008)

    Straßenpflaster und Straßenlaterne als Hinweise auf eine Dorfsanierung in Oberwette (2008)

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Ersterwähnung 1418 als „zur Wetten“, laut Urkunde befreite Gerhard von der Mark das Gut zur Wetten von Abgaben. 1832 war Oberwette ein Weiler in Hanglage, umgeben von Acker- und Grünland. Das historische Gartenland befand sich im Osten und Süden der Ortslage.

Oberwette weist heute innerhalb des historischen Ortskerns Bebauung des 19. und 20. Jahrhunderts auf. Manche Gebäude sind in Fachwerk errichtet, im Wechsel von Traufen- und Giebelständigkeit. Die Straßenbepflasterung und die Laternen weisen auf eine Ortskernsanierung hin. Auffällig sind die zahlreichen gepflegten Haushecken.

1870 wurde eine Schmiede errichtet, die bis 1965 betrieben worden ist. Baulich ist diese Schmiede am Standort des heutigen nachfolgenden Reparaturgeschäftes äußerlich nicht mehr erkennbar. Heute sind ein zweigeschossiges Fachwerkwohnhaus des 18. Jahrhunderts in der Leppestraße sowie ein zweigeschossiges Bruchsteingebäude des 19. Jahrhunderts in der Wettestraße unter Denkmalschutz gestellt.

Zwischen 1897 und 1950 verlief die Trasse der Schmalspurbahn zwischen Engelskirchen und Marienheide (Leppetalbahn) durch Oberwette, einen Haltepunkt gab es hier jedoch nicht. In den 1930er oder 1940er Jahren wurde im Osten der Ortschaft, zwischen der Leppestraße und dem Mühlenbach ein Krankenhaus, bzw. Kurhaus gebaut. Seit den 1950er Jahren dehnte sich Oberwette baulich nach Norden, Richtung Marienheide, aus.

(LVR-Fachbereich Umwelt, 2008)

Internet
oberwipper.de (abgerufen am 05.07.2008)

Quelle
Denkmalliste der Gemeinde Marienheide, laufende Nr. 72, 74

Literatur

Pampus, Klaus / Oberbergische Abteilung 1924 e.V. des Bergischen Geschichtsvereins (Hrsg.) (1998)
Urkundliche Erstnennungen oberbergischer Orte. (Beiträge zur Oberbergischen Geschichte, Sonderband.) Gummersbach.

Oberwette

Schlagwörter
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Auswertung historischer Karten, Literaturauswertung, Geländebegehung/-kartierung, Archivauswertung
Historischer Zeitraum
Beginn 1418
Koordinate WGS84
51° 04′ 32,33″ N, 7° 31′ 12,64″ O / 51.07565°, 7.52018°
Koordinate UTM
32U 396332.84 5659278.84
Koordinate Gauss/Krüger
3396365.97 5661102.41

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„Oberwette”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/A-NF-20080625-0050 (Abgerufen: 23. Februar 2018)
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