Weiler Börlinghausen

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege
Gemeinde(n): Marienheide
Kreis(e): Oberbergischer Kreis
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
  • Blick auf Börlinghausen (2008)

    Blick auf Börlinghausen (2008)

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  • Ortsansicht Börlinghausen (2009)

    Ortsansicht Börlinghausen (2009)

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  • Trasse der Wippertalbahn in Börlinghausen (2009)

    Trasse der Wippertalbahn in Börlinghausen (2009)

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Die Ersterwähnung datiert 1542 als „Boerlychhußen“. Im 16. und 17. Jahrhundert wurde östlich von Börlinghausen hochwertiges manganhaltiges Eisenerz im Bergwerk Lollberg abgebaut. Noch früher anzusetzende Bergwerkstätigkeiten sind jedoch auch nicht auszuschließen, da Berges in seinem Aufsatz zur Industriegeschichte der Oberen Wipper von einer Wiedereröffnung des Bergwerkes im Jahr 1578 / 1579 schreibt. Mit Erschöpfung der Eisensteinvorkommens wurden die Eisen verarbeitenden Hütten des Kirchspiels Müllenbach im Jahr 1755 aufgegeben.
1832 war Börlinghausen ein Weiler nahe der Grenze zur Gemeinde Meinertzhagen, dessen Bebauung sich zu beiden Seiten des Wippertales den Nord- und Südhang hochzog. Nördlich Börlinghausens, im heutigen Naturschutzgebiet, sowie innerhalb des nördlichen Ortsteiles befinden sich mehrere Quellen, die zusammen das Quellgebiet der Wipper bilden. Im südlichen Bereich des Weilers gab es eine Obstwiese, das historische Gartenland dagegen befand sich an den südexponierten Hängen im nördlich gelegenen Ortsteil.

Auffälliges Merkmal des Dorfes Börlinghausen ist heute die Eisenbahnlinie, die den historischen Ortskern durchschnitten hat. In der vorhandenen Bausubstanz überwiegen Neubauten nach 1970 mit vereinzelten Altbauten wie Haus Latz von 1851 und vergleichbarer Zeitstellung. Insbesondere im nördlichen und südlichen Bereich ist der Weiler Börlinghausen über seinen historischen Ortskern hinausgewachsen.

(LVR-Fachbereich Umwelt, 2008)

Internet
www.oberwipper.de: Börlinghausen (abgerufen 05.07.2007)

Literatur

Berges, Manfred (2007)
Zur Industriegeschichte der "Oberen Wipper". In: Romerike Berge, Jahrgang 57, S. 19 ff.. Essen.
Nehls, Alfred (1996)
Als in den Tälern die Hämmer dröhnten. Die Geschichte der Eisenindustrie im Oberbergischen Kreis. Wiehl.
Pampus, Klaus / Oberbergische Abteilung 1924 e.V. des Bergischen Geschichtsvereins (Hrsg.) (1998)
Urkundliche Erstnennungen oberbergischer Orte. (Beiträge zur Oberbergischen Geschichte, Sonderband.) Gummersbach.

Weiler Börlinghausen

Schlagwörter
Ort
51709 Marienheide - Börlinghausen
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Auswertung historischer Karten, Literaturauswertung, Geländebegehung/-kartierung
Historischer Zeitraum
Beginn 1542
Koordinate WGS84
51° 05′ 30,63″ N, 7° 35′ 52,73″ O / 51.09184°, 7.59798°
Koordinate UTM
32U 401817.36 5660972.82
Koordinate Gauss/Krüger
3401852.64 5662797.1

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„Weiler Börlinghausen”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/A-NF-20080625-0022 (Abgerufen: 21. August 2018)
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