Weiler Lambach

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege
Gemeinde(n): Marienheide
Kreis(e): Oberbergischer Kreis
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
  • Historischer Ortskern von Lambach von Südosten  mit den beiden denkmalgeschützten Wohnhäusern (2009)

    Historischer Ortskern von Lambach von Südosten mit den beiden denkmalgeschützten Wohnhäusern (2009)

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  • Historisches, denkmalgeschütztes Wohnhaus mit zwei Hausbäumen in Lambach (2009)

    Historisches, denkmalgeschütztes Wohnhaus mit zwei Hausbäumen in Lambach (2009)

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  • Denkmalgeschützte Bausubstanz in Lambach (2009)

    Denkmalgeschützte Bausubstanz in Lambach (2009)

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Die Ersterwähnung 1450 nennt den Weiler „Langenbecke“, laut Urkunde erhielt Clais van der Langenbecke Rechte an einem Eisenbergwerk im Kirchspiel Müllenbach. Im Lingesetal, zwischen Lambach und Wernscheid, konzentrieren sich Standorte früher Massenhütten, die auf das 13. bis 16. Jahrhundert datiert werden. Diese Hütten erhielten das Eisenerz aus dem Hauptbergwerk in Börlinghausen.

Die Datierung Mitte 13. Jahrhundert wurde bestätigt durch naturwissenschaftliche Datierungen mithilfe C14-Proben aus Holzkohlen einer Ofenhalde im Lingesetal.

1832 war Lambach ein kleiner Weiler im Lambachtal, umgeben von Acker- und Grünland. Der markierte Bereich hebt die Ausdehnung in dieser Zeitstellung hervor.

Lambach besteht heute überwiegend aus denkmalgeschützten Bauten des 18. Jahrhunderts innerhalb einer sehr gut erhaltenen historischen Struktur, bereits dokumentiert in Altkarten des 19. Jahrhunderts.

Von der Straßenseite her liegt der Weiler an einer leichten Geländeerhöhung und ist damit sehr landschaftsprägend. Ein historisches Wohnhaus wird in der Eingangssituation von zwei Hausbäumen gesäumt und hat eine regionaltypische Architektur.

(LVR-Fachbereich Umwelt, 2008)

Quelle
Denkmalliste der Gemeinde Marienheide, laufende Nr. 58,59

Literatur

Kreft, Thomas (2002)
Das mittelalterliche Eisengewerbe im Herzogtum Berg und in der südlichen Grafschaft Mark. (Aachener Studien zur älteren Energiegeschichte 8.) Aachen.
Pampus, Klaus / Oberbergische Abteilung 1924 e.V. des Bergischen Geschichtsvereins (Hrsg.) (1998)
Urkundliche Erstnennungen oberbergischer Orte. (Beiträge zur Oberbergischen Geschichte, Sonderband.) Gummersbach.

Weiler Lambach

Schlagwörter
Gesetzlich geschütztes Kulturdenkmal
Ortsfestes Denkmal gem. § 3 DSchG NW
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Auswertung historischer Karten, Literaturauswertung, Geländebegehung/-kartierung
Historischer Zeitraum
Beginn 1450
Koordinate WGS84
51° 06′ 6,07″ N, 7° 33′ 13,37″ O / 51.10169°, 7.55371°
Koordinate UTM
32U 398738.96 5662127.57
Koordinate Gauss/Krüger
3398773.03 5663952.28

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„Weiler Lambach”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/A-NF-20080625-0006 (Abgerufen: 21. August 2018)
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