Färberei Friedrich Müller, Bachstraße

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege
Gemeinde(n): Hückeswagen
Kreis(e): Oberbergischer Kreis
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Johann Friedrich Müller gründete am 01. Januar 1816 eine Schönfärberei und kaufte die dazu nötigen Grundstücke am Brunsbach, Ecke Bachstraße, Raderstraße und Bahnhofstraße.
Wahrscheinlich produzierte er zunächst in den Häusern Bachstraße 5-7. Um 1820 wurde das Fabrikgebäude der Färberei gebaut. Johann Friedrich Müller führte die Fabrik bis 1855. Zehn Jahre später wurden Carl Bockhacker und dessen Nachfolger Eigentümer der Färberei. Im Jahr 1892 übernahm laut Literatur Wilhelm Holthaus die Geschäftsführung der Tuchfabrik, in der Anzug-, Paletot-, Uni- und Hosenstoffe hergestellt werden.
Die Garne stammten aus eigener Produktion, denn die Tuchfabrik bestand zu dieser Zeit aus Spinnerei, Weberei, Appretur und Färberei. Im überwiegenden Teil wurde die hergestellte Ware ins Ausland verkauft.

Zwischen 1906 und 1960 befand sich die Fabrik im Besitz der Familie Holthaus. Danach gehörte das Gelände der Stadt Hückeswagen. 1973 wurden die Wohnhäuser Bachstraße 5 sowie das Fabrikgebäude abgerissen.

(LVR-Fachbereich Umwelt, 2007)

Literatur

Paffrath, Arno (1984)
Die Mühlen- und Fabrikanlagen im Raume Hückeswagen. In: Jahr, Lutz / Stadt Hückeswagen (Hrsg.): 900 Jahre Hückeswagen, S. 131-199. S. 177-178, Hückeswagen.
Schaffus, Ingo (1985)
Als die Hämmer verstummten. Der Strukturwandel in der Hückeswagener Industrie im 19. Jahrhundert. In: Heimatjahrbuch für den Oberbergischen Kreis, S. 46, o. O.
Wittreich-Freudenfeld, Gisela (2005)
Das Hofgut Busenberg - Busenbach. Ein Blick zurück auf ein Hückeswagener Bauerngeschlecht und seine Hofgüter. In: Leiw Heukeshoven 44, S. 44-53. o. O.
Wittreich-Freudenfeld, Gisela (2004)
Das Hofgut Busenberg - Busenbach. Ein Blick zurück auf ein Hückeswagener Bauerngeschlecht und seine Hofgüter. In: Leiw Heukeshoven 43, S. 14-23. o. O.
Wittreich-Freudenfeld, Gisela (2003)
Das Hofgut Busenberg - Busenbach. Ein Blick zurück auf ein Hückeswagener Bauerngeschlecht und seine Hofgüter. In: Leiw Heukeshoven 42, S. 20-27. o. O.

Färberei Friedrich Müller, Bachstraße

Schlagwörter
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Literaturauswertung
Historischer Zeitraum
Beginn 1816, Ende 1960 bis 1973
Koordinate WGS84
51° 09′ 4,85″ N, 7° 20′ 24,7″ O / 51.15135°, 7.34019°
Koordinate UTM
32U 383914.79 5667965.15
Koordinate Gauss/Krüger
2593813.43 5669338.4

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„Färberei Friedrich Müller, Bachstraße”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/A-NF-20080606-0032 (Abgerufen: 20. Februar 2018)
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