Ballsiefen

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege
Gemeinde(n): Wipperfürth
Kreis(e): Oberbergischer Kreis
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
  • Blick auf den Weiler Ballsiefen (2009).

    Blick auf den Weiler Ballsiefen (2009).

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  • Blick auf die Bebauung und Grünelemente Ballsiefens (2009)

    Blick auf die Bebauung und Grünelemente Ballsiefens (2009)

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  • Historische Scheune und Wohnhaus mit Hausbaum in Wipperfürth-Ballsiefen (2009)

    Historische Scheune und Wohnhaus mit Hausbaum in Wipperfürth-Ballsiefen (2009)

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Die Ersterwähnung als „Ballsiepen“ datiert auf 1443. Das Kölner Sankt Apostelnstift verfügte über Einkommen und Rechte des Hofes. Auf der Topographia Ducatus Montani von 1715 sind insgesamt vier Höfe verzeichnet.

1832 war Ballsiefen ein Weiler in Hanglage nahe einer Quellmulde mit Teich. Nördlich und südlich des Ortes befand sich das Gartenland. Ballsiefen war umgeben von Acker- sowie Grünland und Wald. Westlich des Weilers, im Wald, befand sich zwei weitere Gebäude, vermutlich zu Ballsiefen gehörend. Auf der Bürgermeistereikarte ist für diesen Bereich ein Siedlungsstandort mit zwei Gebäuden eingezeichnet. Um 1832 war dieser Bereich vollständig bewaldet. Die Funktion dieser Siedlung ist unklar. Heute steht auf der Siedlungsstelle von 1832 ein Wohngebäude.

Der Weiler Ballsiefen besteht aus sanierter Altsubstanz, Altbauten, Neubauten, Scheunen, Hausgärten und Obstbäumen in einer zum Teil hangabwärtigen Bebauung. Der historische Teich ist nicht mehr vorhanden, während am östlichen Ortsausgang neue Teiche entstanden sind.

Ein auf die Mitte des 19. Jahrhunderts datierter Bildstock steht unter Denkmalschutz (s. Denkmalliste der Unteren Denkmalbehörde Wipperfürth, laufende Nr. 8).

(LVR-Fachbereich Umwelt, 2008)

Literatur

Pampus, Klaus / Oberbergische Abteilung 1924 e.V. des Bergischen Geschichtsvereins (Hrsg.) (1998)
Urkundliche Erstnennungen oberbergischer Orte. (Beiträge zur Oberbergischen Geschichte, Sonderband.) Gummersbach.
Ploennies, Erich Philipp (1988)
Topographia Ducatus Montani (1715). In: Bergische Forschungen Band XX (hrsg. und bearb. von Burkhard Dietz), Neustadt/Aisch.

Ballsiefen

Schlagwörter
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Auswertung historischer Karten, Literaturauswertung, Geländebegehung/-kartierung
Historischer Zeitraum
Beginn 1443
Koordinate WGS84
51° 04′ 21,65″ N, 7° 21′ 48,92″ O / 51.07268°, 7.36359°
Koordinate UTM
32U 385356.5 5659181.12
Koordinate Gauss/Krüger
2595612.56 5660617.45

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„Ballsiefen”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/A-NF-20080422-0022 (Abgerufen: 21. August 2018)
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