Steinbruch bei Auf'm Hagen

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege
Gemeinde(n): Radevormwald
Kreis(e): Oberbergischer Kreis
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Östlich von Auf'm Hagen entstand zwischen 1913 und 1927 an der zuführenden Straße ein Steinbruch. Er wurde möglicherweise durch die Begradigung der Straße etwas verkleinert. Seine Böschungshöhe beträgt bis zu 8 Meter.

In siedlungsnahen Steinbrüchen wurden Bruchsteine als Baumaterial unter anderem für Gebäude, Mauern und Wege gewonnen. Sie sind Zeugnisse der Zeiten, in denen der Mensch das benötigte Baumaterial den natürlichen Ressourcen seines Lebensumfeldes entnahm. Steinbrüche sind noch heute im Gelände durch halbkreisförmige oder ovale Einschnitte in Böschungen ablesbar, teilweise wurden sie jedoch auch (mit Abfällen) verfüllt. Da sie eine hohe Vielfalt an Lebensräumen, die von stark sonnenexponierten, trockenen Flächen bis hin zu Feuchtbereichen und Tümpeln reichen, aufweisen, sind sie als wertvolle Biotope für verschiedene, auch gefährdete Pflanzen- und Tierarten zu bezeichnen.

(LVR-Fachbereich Umwelt, 2008)

Steinbruch bei Auf'm Hagen

Schlagwörter
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Auswertung historischer Karten, Literaturauswertung
Historischer Zeitraum
Beginn 1913 bis 1927
Koordinate WGS84
51° 13′ 35,59″ N, 7° 18′ 33,74″ O / 51.22655°, 7.30937°
Koordinate UTM
32U 381951.65 5676376.99
Koordinate Gauss/Krüger
2591507.95 5677665.89

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„Steinbruch bei Auf'm Hagen”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/A-BL-20080225-0204 (Abgerufen: 20. September 2017)
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