Steinbruch bei Heidersteg

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege
Gemeinde(n): Radevormwald
Kreis(e): Oberbergischer Kreis
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Nördlich des alten Kerns von Heidersteg befindet sich ein bereits in der Preußischen Neuaufnahme eingezeichneter Steinbruch. Er ist möglicherweise im Zusammenhang mit dem Ausbau der Durchgangsstraße im 19. Jahrhundert entstanden. Seine Böschungshöhe beträgt bis zu sieben Meter.

In siedlungsnahen Steinbrüchen wurden Bruchsteine als Baumaterial unter anderem für Gebäude, Mauern und Wege gewonnen. Sie sind Zeugnisse der Zeiten, in denen der Mensch das benötigte Baumaterial den natürlichen Ressourcen seines Lebensumfeldes entnahm. Steinbrüche sind noch heute im Gelände durch halbkreisförmige oder ovale Einschnitte in Böschungen ablesbar, teilweise wurden sie jedoch auch (mit Abfällen) verfüllt. Da sie eine hohe Vielfalt an Lebensräumen, die von stark sonnenexponierten, trockenen Flächen bis hin zu Feuchtbereichen und Tümpeln reichen, aufweisen, sind sie als wertvolle Biotope für verschiedene, auch gefährdete Pflanzen- und Tierarten zu bezeichnen.

(LVR-Fachbereich Umwelt, 2008)

Steinbruch bei Heidersteg

Schlagwörter
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Auswertung historischer Karten, Geländebegehung/-kartierung
Historischer Zeitraum
Beginn 1893
Koordinate WGS84
51° 11′ 23,08″ N, 7° 19′ 6,31″ O / 51.18974°, 7.31842°
Koordinate UTM
32U 382489.76 5672269.43
Koordinate Gauss/Krüger
2592213.48 5673582.38

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„Steinbruch bei Heidersteg”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/A-BL-20080225-0192 (Abgerufen: 17. August 2017)
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