Weiler Dörpmühle

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege
Gemeinde(n): Remscheid
Kreis(e): Remscheid
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
  • Jüngere Bebauung in Dörpmühle (2008)

    Jüngere Bebauung in Dörpmühle (2008)

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  • Fachwerkhaus in Dörpmühle (2008)

    Fachwerkhaus in Dörpmühle (2008)

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  • Siedlung Dörpmühle mit altem Baumbestand (2008)

    Siedlung Dörpmühle mit altem Baumbestand (2008)

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  • Blick auf den historischen landwirtschaftlichen Hof in Dörpmühle von Osten (2008)

    Blick auf den historischen landwirtschaftlichen Hof in Dörpmühle von Osten (2008)

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Die Ersterwähnung erfolgte 1484 als „in der Durypmolen“, heute zu Remscheid gehörend. Blankertz / Berg vermuten in der Ortschaft Dörpmühle den Standort eines der drei ältesten Eisenhämmer im Bergischen Land. Hier wird in Urkunden aus dem Jahr 1490 von einem „hannes rockhol“, auch „roeckholl“ geschrieben, „der smet op der durpe“ genannt. Um einen Waldschmied handelt es sich laut Blankertz wohl nicht, sonst wäre die Präposition „tor“ Dörpe verwendet worden. „Op“ der Dörpe bedeutet dagegen, dass der Schmied die Wasserkraft des Baches für sein Handwerk nutzte.
Die Örtlichkeit des Eisenhammers steht nicht genau fest, wohl aber spricht für die Dörpmühle viel, namentlich ihr Grundwort „Mühle“; denn dieser Begriff fasst ursprünglich jede Einrichtung am Wasser die durch seine Kraft in Bewegung gesetzt wird. Die anderen beiden alten Eisenhämmer vermuten Blankertz und Berg in Hämmern sowie unterhalb des Schlosses Hückeswagen am Brunsbach.
Dörpmühle gehörte laut einer Hebeliste aus dem Jahr 1881 zur Lüdorfer Honschaft.

(LVR-Fachbereich Umwelt, 2007)

Literatur

Berg, Siegfried (2007)
Heimischer Bergbau (nach einem bisher unveröffentlichten Manuskript von Wilhelm Blankertz (1942), überarbeitet und ergänzt von Siegfried Berg). (Sonderheft Leiw Heukeshoven. Bergischer Geschichtsverein, Abteilung Hückeswagen.) o. O.
Pampus, Klaus / Oberbergische Abteilung 1924 e.V. des Bergischen Geschichtsvereins (Hrsg.) (1998)
Urkundliche Erstnennungen oberbergischer Orte. (Beiträge zur Oberbergischen Geschichte, Sonderband.) Gummersbach.
Roß, Fredi K. (2004)
Die Honschaften in Hückeswagen. In: Leiw Heukeshoven 43, S. 27-37. o. O.

Weiler Dörpmühle

Schlagwörter
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Literaturauswertung
Historischer Zeitraum
Beginn 1484
Koordinate WGS84
51° 09′ 52,9″ N, 7° 17′ 58,68″ O / 51.16469°, 7.29963°
Koordinate UTM
32U 381112.61 5669514.13
Koordinate Gauss/Krüger
2590949.46 5670772.28

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„Weiler Dörpmühle”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/A-BL-20071124-0002 (Abgerufen: 23. Februar 2018)
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