Doppelhof Bochen

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege
Gemeinde(n): Hückeswagen
Kreis(e): Oberbergischer Kreis
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
  • Landwirtschaftliche Hofstelle in Bochen (2007)

    Landwirtschaftliche Hofstelle in Bochen (2007)

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  • Scheune mit Bruchstein- und Ziegelmauerwerk in Bochen (2007)

    Scheune mit Bruchstein- und Ziegelmauerwerk in Bochen (2007)

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  • Landwirtschaftlicher Hof mit im Giebel geteiltem Wohnhaus in Bochen (2007)

    Landwirtschaftlicher Hof mit im Giebel geteiltem Wohnhaus in Bochen (2007)

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Ersterwähnung 1483 als „zom Boichen“, in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts „Buchen“ genannt, war Bochen 1829 vermutlich eine Doppelsiedlung, umgeben von Acker, Grünland und Wald/ Busch. Um das Jahr 1822 wurde die evangelische Schule von Wickesberg nach Bochen verlegt.

Das Ortsbild des heutigen Weilers wird dominiert von dem historischen Hof Nr.2 mit umfassenden Wohn- und Wirtschaftsanbauten in zentraler Lage. Das alte Wohnhaus ist im Giebel geteilt. Am rückwärtigen Ende befindet sich ein baulich verbundener Wirtschaftstrakt als Querbau, über 1,5 Stockwerke in Bruchstein ausgeführt, dann mit Ziegeln erhöht. An seine nordwestliche Außenwand schließt ein schmales Wohngebäude an. Ebenfalls an historischem Standort befindet sich Nr. 1 mit Wohn- und Wirtschaftsanbauten, wobei die aufgehende Bausubstanz jünger ist, überwiegend aus dem 20. Jahrhundert stammt und nicht über das 19. Jahrhundert hinausgeht. Ältere Gebäudeteile sind jedoch nicht auszuschließen. Die übrigen Bereiche sind von Nachkriegsbebauung geprägt. Im Westen liegen eine markante, mit Buchen bestandene Parzellengrenze sowie ein Steinbruch. Ebenfalls außerhalb des Ortes liegt südlich der Zufahrtsstraße eine Obstwiese. Bochen gehörte nach der Hebeliste von 1881 zur Großen Honschaft.

(LVR-Fachbereich Umwelt, 2007)

Literatur

Pampus, Klaus / Oberbergische Abteilung 1924 e.V. des Bergischen Geschichtsvereins (Hrsg.) (1998)
Urkundliche Erstnennungen oberbergischer Orte. (Beiträge zur Oberbergischen Geschichte, Sonderband.) 148, Gummersbach.
Roß, Fredi K. (2004)
Die Honschaften in Hückeswagen. In: Leiw Heukeshoven 43, S. 27-37. o. O.
Wörsdörfer, Willi (1984)
Zur Entwicklung des ländlichen Schulwesens in Hückeswagen nach der Schulreform von 1812. In: 900 Jahre Hückeswagen, S. 104-106. o. O.

Doppelhof Bochen

Schlagwörter
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Literaturauswertung, Geländebegehung/-kartierung, Auswertung historischer Karten
Historischer Zeitraum
Beginn 1483
Koordinate WGS84
51° 07′ 38,83″ N, 7° 17′ 47,01″ O / 51.12745°, 7.29639°
Koordinate UTM
32U 380790.05 5665378.11
Koordinate Gauss/Krüger
2590795.77 5666625.21

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„Doppelhof Bochen”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/A-BL-20071107-0012 (Abgerufen: 16. November 2018)
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