Weiler Strucksfeld

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege
Gemeinde(n): Hückeswagen
Kreis(e): Oberbergischer Kreis
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Die Ersterwähnung erfolgte 1532 als „to dem Velde“. 1829 war Strucksfeld ein aus einem Einzelhof hervorgegangener kleiner Weiler entlang des Weges. Zum Bach hinunter zog sich ein vermutlich als Obstwiese genutztes Areal.

Auch heute ist Strucksfeld ein Weiler entlang der Dorfstraße mit ablesbarem historischem Ortskern. Die ältesten Hofstellen lagen nach der Bürgermeistereikarte südlich der Straße bzw. im Bereich der heutigen Nr. 16. Nach dieser Quelle setzte die Bebauung nördlich der Straße erst im 19. Jahrhundert ein. Der südliche Bereich ist stark durch An- und Umbauten überformt, zum Teil auch komplett modern überbaut. Das ursprünglichste Erscheinungsbild weist Haus Nr. 10 mit zwei Hausbäumen (Linden) auf. Nach mündlicher Aussage gibt es hier einen alten Gewölbekeller mit Brunnen. Weitere über das 19. Jahrhundert hinausgehende Gebäudeteile, v. a. alte Keller sind in Strucksfeld wahrscheinlich. Es ist unklar, ob die Straße von 1829 der heutigen entspricht oder etwas nördlich parallel verlief. Der Ort wurde erst zwischen 1829 und 1844 direkt an die nördlich vorbeiziehende Höhenstraße angeschlossen. Davor war er über Dreibäumen und Kurzfeld erreichbar.

In einer gewissen räumlichen Entfernung entstanden im Süden von Strucksfeld zwei weitere Hausstellen (Nr.9 und 11), von denen die ältere ebenfalls auf das 19. Jahrhundert zurückgeht. Nördlich von Nr. 16 befindet sich eine als Weide genutzte Obstwiese mit Brunnen. Der alte Teichstandort am Hang zum Bach gelegen ist in der aktuellen DGK 5 noch verzeichnet, sein Zustand aber unbekannt. Kurzfeld gehörte nach der Hebeliste von 1881 zur Großen Honschaft.

(LVR-Fachbereich Umwelt, 2007)

Literatur

Pampus, Klaus / Oberbergische Abteilung 1924 e.V. des Bergischen Geschichtsvereins (Hrsg.) (1998)
Urkundliche Erstnennungen oberbergischer Orte. (Beiträge zur Oberbergischen Geschichte, Sonderband.) S. 157, Gummersbach.
Roß, Fredi K. (2004)
Die Honschaften in Hückeswagen. In: Leiw Heukeshoven 43, S. 27-37. o. O.

Weiler Strucksfeld

Schlagwörter
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Geländebegehung/-kartierung, Literaturauswertung, mündliche Hinweise Ortsansässiger, Ortskundiger
Historischer Zeitraum
Beginn 1532
Koordinate WGS84
51° 07′ 51,03″ N, 7° 16′ 44,78″ O / 51.13084°, 7.2791°
Koordinate UTM
32U 379589.25 5665783.09
Koordinate Gauss/Krüger
2589579.07 5666981.01

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„Weiler Strucksfeld”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/A-BL-20071107-0008 (Abgerufen: 12. Dezember 2017)
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