Steinbruch am Mastberg

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege
Gemeinde(n): Hückeswagen
Kreis(e): Oberbergischer Kreis
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Der Steinbruch am Mastberg zwischen Mittel- und Oberhombrechen wurde bis in die 50er Jahre des 20. Jahrhundert zum Wegebau genutzt. Der Steinbruch enstand bereits im 19. Jahrhundert und ist auf der Preußischen Neuaufnahme eingezeichnet. Seine Böschungshöhe beträgt bis zu vier Meter.

In siedlungsnahen Steinbrüchen wurden Bruchsteine als Baumaterial unter anderem für Gebäude, Mauern und Wege gewonnen. Sie sind Zeugnisse der Zeiten, in denen der Mensch das benötigte Baumaterial den natürlichen Ressourcen seines Lebensumfeldes entnahm. Steinbrüche sind noch heute im Gelände durch halbkreisförmige oder ovale Einschnitte in Böschungen ablesbar, teilweise wurden sie jedoch auch (mit Abfällen) verfüllt.
Da sie eine hohe Vielfalt an Lebensräumen, die von stark sonnenexponierten, trockenen Flächen bis hin zu Feuchtbereichen und Tümpeln reichen, aufweisen, sind sie als wertvolle Biotope für verschiedene, auch gefährdete Pflanzen- und Tierarten zu bezeichnen.

(LVR-Fachbereich Umwelt, 2007)

Steinbruch am Mastberg

Schlagwörter
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Auswertung historischer Karten, Geländebegehung/-kartierung
Historischer Zeitraum
Beginn 1893
Koordinate WGS84
51° 10′ 38,96″ N, 7° 19′ 55,82″ O / 51.17749°, 7.33217°
Koordinate UTM
32U 383419.76 5670884.75
Koordinate Gauss/Krüger
2593199.53 5672236.35

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„Steinbruch am Mastberg”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/A-BL-20071106-0042 (Abgerufen: 12. Dezember 2017)
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