Steinbruch bei Dürhagen

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege
Gemeinde(n): Hückeswagen
Kreis(e): Oberbergischer Kreis
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
  • Steinbruch nahe der Ortschaft Dürhagen (2007)

    Steinbruch nahe der Ortschaft Dürhagen (2007)

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    Lange, Beate, LVR-Abteilung Landschaftliche Kulturpflege
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Der Grauwackesteinbruch liegt im Nordwesten von Dürhagen. Seine Nutzungsdauer ist unbekannt. Die Entstehung wird im Zusammenhang mit der Ausbauphase des 19. Jahrhundert in Dürhagen vermutet.

In siedlungsnahen Steinbrüchen wurden Bruchsteine als Baumaterial unter anderem für Gebäude, Mauern und Wege gewonnen. Sie sind Zeugnisse der Zeiten, in denen der Mensch das benötigte Baumaterial den natürlichen Ressourcen seines Lebensumfeldes entnahm. Steinbrüche sind noch heute im Gelände durch halbkreisförmige oder ovale Einschnitte in Böschungen ablesbar, teilweise wurden sie jedoch auch (mit Abfällen) verfüllt. Da sie eine hohe Vielfalt an Lebensräumen, die von stark sonnenexponierten, trockenen Flächen bis hin zu Feuchtbereichen und Tümpeln reichen, aufweisen, sind sie als wertvolle Biotope für verschiedene, auch gefährdete Pflanzen- und Tierarten zu bezeichnen.

(LVR-Fachbereich Umwelt, 2007)

Steinbruch bei Dürhagen

Schlagwörter
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Literaturauswertung, Geländebegehung/-kartierung
Historischer Zeitraum
Beginn 1800 bis 1900
Koordinate WGS84
51° 10′ 32,76″ N, 7° 18′ 37,23″ O / 51.17577°, 7.31034°
Koordinate UTM
32U 381889.56 5670728.1
Koordinate Gauss/Krüger
2591676.49 5672017.33

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„Steinbruch bei Dürhagen”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/A-BL-20070928-0017 (Abgerufen: 23. September 2017)
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