Weiler Niederdahlhausen

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege
Gemeinde(n): Hückeswagen
Kreis(e): Oberbergischer Kreis
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Die Ersterwähnung erfolgte 1518 als „Dahlhusen“. 1829 war Niederdahlhausen vermutlich eine Doppelsiedlung, umgeben von Ackerflächen und Grünland. Im Norden befanden sich eine Quelle und zwei Teiche.

Niederdahlhausen ist heute ein Weiler nahe der alten Höhenstraße (heute B483) mit hohem Anteil historischer Bausubstanz. Die beiden historischen Hofstandorte sind ablesbar. Von einem Hof sind das ehemalige Wohnhaus (Nr.7) und die ehemalige Scheune (Nr. 9) erhalten. Die Scheune wurde 1938 aus Girkenhausen (durch die Bevertalsperre geflutet) transloziert und ist heute als Wohnhaus umgebaut. Der zweite Hof (Nr.2) hat einen aus Gillesbever (ebenfalls geflutet) erworbenen Stall. Zu ihm gehört die zentral gelegene Obstwiese. Weiterhin findet sich ein ehemaliges Arbeiterhäuschen (Nr.5), dessen Grundstück mit Hecken umgeben ist. Die aufgehende Bausubstanz stammt weitgehend aus dem 19. und 20. Jahrhundert, ältere Gebäudeteile sind jedoch nicht auszuschließen. Hinter Haus Nr. 9 findet sich der alte Löschteich, dessen Standort und Nutzung nach mündlicher Aussage der Bewohner zumindest über einen Zeitraum von 100 Jahren konstant ist.

Niederdahlhausen gehörte nach der Hebeliste von 1881 zur Herdingsfelder Honschaft.

(LVR-Fachbereich Umwelt, 2007)

Literatur

Pampus, Klaus / Oberbergische Abteilung 1924 e.V. des Bergischen Geschichtsvereins (Hrsg.) (1998)
Urkundliche Erstnennungen oberbergischer Orte. (Beiträge zur Oberbergischen Geschichte, Sonderband.) S. 149, Gummersbach.
Roß, Fredi K. (2004)
Die Honschaften in Hückeswagen. In: Leiw Heukeshoven 43, S. 27-37. o. O.

Weiler Niederdahlhausen

Schlagwörter
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Auswertung historischer Schriften, Literaturauswertung, Geländebegehung/-kartierung, mündliche Hinweise Ortsansässiger, Ortskundiger
Historischer Zeitraum
Beginn 1518
Koordinate WGS84
51° 10′ 33,26″ N, 7° 22′ 4,6″ O / 51.17591°, 7.36794°
Koordinate UTM
32U 385916.12 5670652.65
Koordinate Gauss/Krüger
2595704.13 5672106.24

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„Weiler Niederdahlhausen”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/A-BL-20070923-0035 (Abgerufen: 20. November 2018)
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