Siedlung Stoote

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege
Gemeinde(n): Hückeswagen
Kreis(e): Oberbergischer Kreis
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Koordinate WGS84 51° 08′ 7,3″ N: 7° 16′ 41,2″ O / 51,13536°N: 7,27811°O
Koordinate UTM 32.379.531,43 m: 5.666.287,33 m
Koordinate Gauss/Krüger 2.589.500,72 m: 5.667.482,63 m
Die Ersterwähnung erfolgte 1481 unter dem Namen „zum Stoote“. 1829 war Stoote vermutlich eine Doppelsiedlung aus zwei Hofstellen. Die Siedlung lag an einer Bachaue nördlich einer alten West-Ost-Verbindung. Stoote war eine Höhensiedlung. Im Süden befanden sich das Gartenland, im Norden wahrscheinlich eine Obstwiese.

Stoote ist heute ein kleiner Weiler, der sich aus einer Doppelsiedlung von 1829 entwickelte. Drei ehemalige Hofstandorte sind ablesbar. Im Ort liegen zwei kleine Obstwiesen und ein kleiner Bauerngarten, zum Teil existieren Heckeneinfassungen. Der südlich vorbeilaufende Weg wurde im 19. Jahrhundert zur Chaussee ausgebaut und der Ort dehnte sich in das ehemalige Gartenland aus. Stoote ist heute völlig von seiner ehemaligen Flur abgeschnitten, da es inmitten eines Golfplatzes liegt. Außer dem großen Haus des Golfclubs entstanden einige weitere Wohnneubauten. Stoote gehörte nach der Hebeliste von 1881 zur Großen Honschaft.

(LVR-Fachbereich Umwelt, 2007)

Literatur

Pampus, Klaus / Oberbergische Abteilung 1924 e.V. des Bergischen Geschichtsvereins (Hrsg.) (1998)
Urkundliche Erstnennungen oberbergischer Orte. (Beiträge zur Oberbergischen Geschichte, Sonderband.) S. 157, Gummersbach.
Roß, Fredi K. (2004)
Die Honschaften in Hückeswagen. In: Leiw Heukeshoven 43, S. 27-37. o. O.

Siedlung Stoote

Schlagwörter
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Literaturauswertung, Geländebegehung/-kartierung
Historischer Zeitraum
Beginn 1481

Empfohlene Zitierweise

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„Siedlung Stoote”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/A-BL-20070923-0023 (Abgerufen: 20. August 2019)
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