Historischer Ort Hülchrath

Grevenbroich-Hülchrath

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Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege, Landeskunde
  • Die Sankt Sebastianuskirche in Grevenbroich-Hülchrath (2006)

    Die Sankt Sebastianuskirche in Grevenbroich-Hülchrath (2006)

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  • Schloss Hülchrath (ehemalige Wasserburg) in Grevenbroich (2009)

    Schloss Hülchrath (ehemalige Wasserburg) in Grevenbroich (2009)

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  • Frontseite der Synagoge in Hülchrath von der Broichstraße aus (2014)

    Frontseite der Synagoge in Hülchrath von der Broichstraße aus (2014)

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  • Der Turm von Schloss Hülchrath (2014)

    Der Turm von Schloss Hülchrath (2014)

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  • Die Hofgebäude der Schlossanlage in Hülchrath von Westen her gesehen (2014)

    Die Hofgebäude der Schlossanlage in Hülchrath von Westen her gesehen (2014)

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  • Hofgebäude von Gut Norbisrath, ehemaliger Rittersitz bei Neukirchen-Hülchrath (2014)

    Hofgebäude von Gut Norbisrath, ehemaliger Rittersitz bei Neukirchen-Hülchrath (2014)

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Diese Objektgruppe zeigt Objekte im historischen Ortsteil Hülchrath der Stadt Grevenbroich im Rhein-Kreis Neuss. Zu der in preußischer Zeit (1816) gebildeten Bürgermeisterei Hülchrath gehörten seinerzeit die Ortschaften Hülchrath, Gubisrath, Münchrath, Mühlrath, Neukirchen, Hoisten, Speck, Wehl, Weckhoven und Helpenstein. Die Eingemeindung Hülchraths in die Stadt Grevenbroich erfolgte am 1. Januar 1975. Der kleine Ort mit heute etwas über 700 Einwohnern hat im Rahmen des landesweit ausgetragenen Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ bereits zahlreiche Preise erhalten.

Der Ort war Sitz der 1120 erwähnten Grafen von Hülchrath, deren Herrschaftsgebiet 1314 von Erzbischof Heinrich von Virneburg für das Kölner Erzstift erworben wurde. Die Grafenburg ließ der Erzbischof zu einer Landesburg ausbauen, welche von 1328 bis 1798 Mittelpunkt eines kurkölnischen Amtes war. Die unter Erzbischof Heinrich errichtete Burganlage untergliedert sich in die Haupt- und die Vorburg. Die Hauptburg lässt sich in ihrem Grundriss auf das unregelmäßige Bund einer hochmittelalterlichen Motte zurückführen. Ihre Ringmauer, der Palas und der Vorturm weisen Bausubstanz des 14. Jahrhunderts auf. Im Torturm wurden Grabsteine von jüdischen, infolge der Pogrome zur Zeit der großen Pest aufgelassenen Friedhöfen als Baumaterial verwendet. Nach der Zerstörung von Vorburg und Burgsiedlung im Truchsessischen Krieg 1583 wurde der Ort 1608-12 auf rechteckigem Grundriss im Nordosten der Burg neu angelegt. Im Jahr 1910 erfolgte der Ausbau der Burgruine. Im Ort sind neben der Sebastiankapelle von 1737 und der neoromanischen Pfarrkirche St. Sebastian noch zahlreiche Denkmäler erhalten, darunter das ehemalige Zollhaus, das Bürgermeisterhaus und die Synagoge, die heute ein Kulturzentrum ist.

(Jan Spiegelberg, Rheinischer Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz e. V. / LVR-Fachbereich Regionale Kulturarbeit, Abteilung Landschaftliche Kulturpflege, 2016)

Internet
www.grevenbroich.de: Zahlen und Daten (abgerufen 13.01.2016)

Literatur

Landschaftsverband Rheinland; Landschaftsverband Westfalen-Lippe (Hrsg.) (2010)
Jakobswege. Wege der Jakobspilger in Rheinland und Westfalen, Band 9: In 9 Etappen von Dortmund über Essen und Düsseldorf nach Aachen, mit einer Variante über Mülheim an der Ruhr und Duisburg. S. 169/171, Köln.

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Kulturlandschaftspflege, Landeskunde

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„Historischer Ort Hülchrath”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/SWB-234133 (Abgerufen: 21. November 2018)
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