Katholische Pfarrkirche St. Lubentius in Kell

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege
Gemeinde(n): Andernach
Kreis(e): Mayen-Koblenz
Bundesland: Rheinland-Pfalz
  • Südansicht der Katholischen Pfarrkirche "St. Lubentius" in Andernach-Kell (2014)

    Südansicht der Katholischen Pfarrkirche "St. Lubentius" in Andernach-Kell (2014)

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  • Westansicht der Katholischen Pfarrkirche "St. Lubentius" in Andernach-Kell (2014)

    Westansicht der Katholischen Pfarrkirche "St. Lubentius" in Andernach-Kell (2014)

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  • Pietà in der Katholischen Pfarrkirche St. Lubentius in Andernach-Kell (2014)

    Pietà in der Katholischen Pfarrkirche St. Lubentius in Andernach-Kell (2014)

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  • Ehrenmal für die Toten der beiden Weltkriege an der Katholischen Pfarrkirche St. Lubentius in Andernach-Kell (2014)

    Ehrenmal für die Toten der beiden Weltkriege an der Katholischen Pfarrkirche St. Lubentius in Andernach-Kell (2014)

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Eine in Kell gelegene in die romanische Zeit zurückgehende Kirche wird bereits um 1330 genannt.

Wie schon bei der alten Kirche ist St. Lubentius der Kirchenpatron. Er war im vierten Jahrhundert im Auftrag des Trierer Bischofs Maximin Priester in Kobern/Mosel tätig. Einiges spricht dafür, dass er auch als Missionar in Kell gewirkt hat. Das Bildnis des Heiligen befindet sich in einem der Fenster des hinteren Teiles der Kirche.
Rollmann von Geisbusch erkannte 1432 die Kirchengift als kurkölnisches Lehen an. Ein Drittel dieses Lehens übertrug sein gleichnamiger Sohn im Jahr 1485 Dietrich Wolf von Mollendorf. Später waren gewöhnlich die Besitzer des Hauses Kray mit der Kirchengift belehnt.

Die ursprüngliche Kirche wurde in den Jahren 1744 bis 1745 durch einen Neubau ersetzt. Von dem romanischen Turm blieb nur der Unterbau erhalten. Die heutige Kirche ist ein gotischer Neubau, welcher nach den Plänen des Architekten Lubesn Mandt entstanden ist. Von der ehemaligen reichen kirchlichen Ausstattung, größtenteils aus dem benachbarten Kloster Tönisstein stammend, ist nur noch ein Teil erhalten. Die einmanualige Orgel wurde 1785 für die Kirche in Ehrenbreitstein (Koblenz) von dem Orgelbauer Johann Wilhelm Schöler erbaut und kam 1921 nach Kell. Durch die Restaurierung im Jahre 1990 erhielt sie ihr ursprüngliches Klangbild zurück.

(Simon Künzel, Universität Koblenz-Landau, 2014)

Literatur

Busley, Josef (1941)
Die Kunstdenkmäler des Kreises Mayen. Düsseldorf.
Haffke, Gudrun / Stadt Andernach (Hrsg.) (2013)
Andernach aus der Geschichte der Stadtteile (1815-1965). Andernach.

Katholische Pfarrkirche St. Lubentius in Kell

Schlagwörter
Ort
Andernach - Kell
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Literaturauswertung, Geländebegehung/-kartierung, Fernerkundung
Historischer Zeitraum
Beginn vor 1330
Koordinate WGS84
50° 26′ 56,59″ N, 7° 18′ 29,37″ O / 50.44905°, 7.30816°
Koordinate UTM
32U 379887.05 5589927.92
Koordinate Gauss/Krüger
2592955.19 5591176.19

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„Katholische Pfarrkirche St. Lubentius in Kell”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/O-101354-20140827-11 (Abgerufen: 21. Mai 2018)
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