Mergelkuhlen Dickenheide

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege
Gemeinde(n): Castrop-Rauxel
Kreis(e): Recklinghausen
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Im Waldstück Dickenheide liegen scheinbar natürlich entstandene Kleingewässer, die jedoch als Abgrabungen zur Gewinnung von Baumaterial entstanden sind. Bereits in der vorindustriellen Zeit wurde Lehm für die Herstellung von Dachziegeln verwendet. Zunächst geschah dies über Feldbrände, dann arbeitete man fabrikmäßig mit Ringöfen. Die „Pannhütte“ in der Gemarkung Bladenhorst, welche in der Nachbarschaft des ehemaligen Hof Frielings lag, steht in enger Verbindung zur Mergelkuhle Dickenheide. Die Abgrabungen zwischen der ehemalige Ziegelei und dem Rhein-Herne-Kanal sind in ihrer ursprünglichen Gestalt erhalten und sind im Landschaftsplan Emscherniederung als Naturschutzgebiete ausgewiesen. Sie sind nicht nur für den Arten- und Biotopschutz besonders wertvoll, sondern auch aus kulturhistorischen Gründen erhaltenswert. In diesem Fall lassen sich die menschlichen Spuren der Rohstoffgewinnung ablesen und gleichzeitig ist so ein wertvoller Lebensraum sozusagen aus zweiter Hand entstanden.

Mergelkuhlen Dickenheide

Schlagwörter
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:25.000 (kleiner als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Auswertung historischer Karten
Historischer Zeitraum
Beginn 1842
Koordinate WGS84
51° 34′ 34,78″ N, 7° 16′ 18,4″ O / 51.57633°, 7.27178°
Koordinate UTM
32U 380243.89 5715332.93
Koordinate Gauss/Krüger
2588206.43 5716531.66

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„Mergelkuhlen Dickenheide”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/A-P363N410-20090526-0001 (Abgerufen: 24. August 2017)
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